Das NLA-Team des HSC Suhr Aarau tritt nur sechs Tage nach seinem Gastspiel beim amtierenden Schweizermeister Kadetten Schaffhausen bereits beim nächsten hochkarätigen Gegner an: Am kommenden Samstag, 13. September 2014 erwartet nämlich der letztjährige Schweizer Championsleague-Vertreter Wacker Thun den NLA-Aufsteiger im Berner Oberland.  

Erstmals via Livestream im Internet zu sehen!
Der Anpfiff zur Partie erfolgt dabei um 17.00 Uhr in der Thuner Lachenhalle. Der HSC Suhr Aarau und dessen Anhänger kommen dabei auch erstmals in den Genuss eines ganz speziellen Services: Die Partie wird nämlich via www.handballtv.ch als Livestream direkt aus der Halle übertragen, inklusive Vor- und Nachberichterstattung. Ab 16.50 Uhr geht's im Internet los - reinschauen lohnt sich für alle die, die es nicht nach Thun schaffen also auf jeden Fall.  

Dabei wird der HSC Suhr Aarau in Thun leider wiederum in dezimierter Formation antreten müssen: Neuzugang Robert Konecnik wurde unter der Woche erfolgreich am Knie operiert und fehlt dem Team leider noch längere Zeit, während sich Lukas Strebel, Mathias Kasapidis, Remo Hochstrasser und Martin Pramuk auf dem Weg der Besserung befinden, im Hinblick auf die wichtige nachfolgende Partie am Mittwoch, 17. September 2014 in Gossau aber wohl nur im Notfall oder in reduzierter Form eingesetzt werden.

Eine ganz spezielle Partie für Rückkehrer Studer
Erstmals im Aufgebot dürfte hingegen Flügel Jonas Buholzer stehen, dessen Spiellizenz seit anfang Woche endlich eingetroffen ist. Und vor allem für den anderen HSC-Neuzugang Fabian Studer wird die Partie ganz speziell werden: Der sympathische 24-Jährige, der mit den Berner Oberländern zwei Cupsiege und einen Schweizer Meistertitel feierte, kehrt nämlich nach drei Jahren erstmals als Gegner in die Lachenhalle zurück und freut sich besonders auf dieses grosse Wiedersehen mit jenem Team und jenem Verein, mit welchem er vergangene Saison zudem auch noch unvergessliche Momente in der Championsleague erleben durfte.  

Unter anderem teilte er diese Erfolge auch mit zwei ehemaligen HSClern: Denn mit Markus Hüsser und Andreas Merz stehen zwei uns bestens bekannte und geschätzte Jungs seit längerem und längerfristig beim momentanen Tabellenfünften unter Vertrag. Merz gehörte denn auch zu den ersten «Gratulanten» nach Bekanntwerden von Studers Wechsel zu «seinem alten Verein».  

Prominent besetzt wurde der rechte Wacker-Rückraum auf diese Saison hin mit Nationalspieler Nicolas Raemy. Die talentierten Eigengewächse Ivan Wyttenbach und Lenny Rubin ergänzen das Team weiter, das bis auf die Abgänge von Studer und Bhend so zusammen bleibt und nach der intensiven vergangenen Saison wieder die NLA-Spitze angreift. Ziel ist nämlich die Europacup-Qualifikation.  

Dafür meldeten sich die Thuner zum Saisonstart gleich eindrücklich zurück: Mit 29:25 bezwang man nämlich gleich zum Auftakt vor heimischer Kulisse die Kadetten. Die 22:20-Auswärtsniederlage beim ebenfalls sehr ambitionierten Pfadi Winterthur rundete daraufhin das schwere Auftaktprogramm nicht ganz wunschgemäss ab, zumal das Team dabei mit einer 12:9-Führung in die Pause ging und so in der zweiten Hälfte noch lediglich acht Tore erzielte.  

Wieder klare Rollenverteilung
In der dritten Meisterschaftsrunde folgt nun also für unser Team gleich das nächste Duell, in dem die Rollen klar verteilt sind. Dies kommt dem jungen, dezimierten Team von Coach Guido Frei und Trainer Patrik Fend aber, wie in Schaffhausen ersichtlich war, entgegen. Bis auf die Startminuten jeder Halbzeit zeigte es nämlich einen befreiten, sehenswerten und effektiven Handball, der zwar nicht zum Erfolg in Form von Punkten führte, aber dem Team und auch jedem Einzelnen mehrere Teilerfolge und ein gutes Gefühl ermöglichte.  

Darauf gilt es am Samstag aufzubauen, um im Hinblick auf die Partie am darauffolgenden Mittwoch weiter gefestigt und gestärkt hervorzugehen - HOPP HSC!