HSC Suhr Aarau

HSC Suhr Aarau spielt sich mit 34:25-Heimsieg frei!

megaphoneVereinsmeldung zu HSC Suhr AarauHSC Suhr Aarau
Marco Wyss

Marco Wyss

Das SHL-Team des HSC Suhr Aarau hat am frühen Samstagabend einen überlegenen 35:24-Heimsieg über die CS Chênois Genève errungen und steht damit auch nach Abschluss des 22. Spieltags als alleiniger Tabellenführer der NLB-Meisterschaft da. Zur Pause führte das Team von Trainer Patrik Fend dabei noch knapp mit 15:14.

Die Partie wurde aufgrund der Verspätung der Gäste fünfzehn Minuten später als ursprünglich vorgesehen angepfiffen. Den Auftakt in die Partie gestalteten die Gastgeber dabei nicht ganz so furios wie noch eine Woche zuvor in Möhlin. So gebührte der erste Treffer des Spiels den Romands, die auch nach drei Spielminuten noch mit 1:2 und später gar mit 3:5 (7. Spielminute) führten.

Angeführt von den sehr präsenten Mathias Kasapidis, Ljubomir Josic und Misha Kaufmann kämpfte sich das Team daraufhin schnell vollends in die Partie und glich in der 12. Spielminute durch einen Treffer von Seppi Zuber zum 7:7 aus. Bereits zwei Minuten zuvor wich der blassgebliebene André Willimann dem in Möhlin bereits bärenstarken Marco Wyss.

Dieser Tausch erwies sich bereits bzw. spätestens nach fünf weiteren Minuten als goldrichtig, nachdem Wyss einen Siebenmeter sehenswert entschärfte und damit die neuerliche 11:10-Führung durch Patrick Romann einleitete. Nach dem erneuten Ausgleich zum 11:11 hätte das Momentum dann auch gut auf die Seite des Endingen-Bezwingers fallen können - wiederum verhinderte dies jedoch Marco Wyss, der zwei "freie Bälle" entschärfte und damit einen erneuten Zwei-Tore-Rückstand seines Teams verhinderte.

Kasapidis und der eingewechselte Joel Kaufmann warfen ihr Team dann zur 13:12-Führung, ehe die Qualität des Spiels beim Stand von 13:13 während mehrerer Minuten vorübergehend abflachte. Dem HSC Suhr Aarau gelang es dabei trotz erstmaliger Überzahl nicht, sich weiter abzusetzen, was letzlich den knappen 15:14-Pausenstand bedeutete.

Den zweite Durchgang startete der NLB-Leader mittels direktem Gegenstoss von Wyss auf den sehenswert verwertenden Joel Kaufmann furios. Die rund 250 anwesenden Handball- und HSC-Fans honorierten dies mit lautstarkem Beifall und trieben ihr Team in der Folge mit ihrer lautstarken Unterstützung weiter nach vorn. Dies führte zur ersten Drei-Tore-Führung in der 38. Spielminute (18:15 durch Ljubomir Josic), die das Team bis in die 45. Spielmunute mit schnellem, attraktivem Handball und sehnswerten, äusserst effektiven Kombinationen bis auf 22:16 ausbauen konnte. Dabei spielte Kreisläufer Lukas Strebel in Angriff und Abwehr gross auf und überzeugte ebenso wie seine Teamkollegen durch Spielwitz, Spielfreude, Effizienz und Kaltschneuzigkeit.

Das Team spielte sich in dieser Phase richtig gehend frei, genoss dabei spür- und sichtbar den äusserst gelungenen, praktizierten Handball und überzeugte dabei als Kollektiv. So trugen sich acht Feldspieler gleich mindestens zwei Mal in die Torschützenliste ein. Zusammen mit dem erneut überragenden Marco Wyss, der 52% aller Bälle parierte, führte dies zum letzlich ungefährdeten und hochverdienten 34:25-Heimsieg und zu den Punkten 40 und 41 der Saison 2013/14, die die souveräne Verteidigung der Tabellenspitze bedeuten.

Vor allem die Art und Weise des 20. Meisterschaftssiegs war dabei äusserst erfreulich. So sprüte das Team vor allem in der zweiten Halbzeit vor Selbstvertrauen und Spielfreude und überzeugte zudem durch Konsequenz und Disziplin.

Nächsten Samstag gastiert unser SHL-Team nun bei Yellow Winterthur. Die Partie in der Eulachhalle 2B startet am 18.00 Uhr - das Team freut sich dabei erneut auf die lautstarke, sehr geschätzte Unterstützung zahlreicher mitreisender HSC-Anhänger - HOPP HSC!

Die Stimme zum Spiel
von Lukas Strebel: "Wir dürfen heute sicherlich sehr zufrieden sein! Wir wussten, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen, wussten aber auch dass sie zu Hause wohl stärker sind als auswärts."

Auf die Frage, auf was die Steigerung in der zweiten Halbzeit zurück zu führen war? L. Strebel: "Einen wesentlichen Anteil hatte natürlich Marco Wyss, der den Kasten vernagelte. Die Deckung stand auch besser und aggressiver und wir konnten die zweite Welle gewünscht und temporeich vortragen, was den Gegner letztlich wohl zermürbte."

HSC Suhr Aarau - CS Chênois Genève 34:25 (15:14)
Lenzburg Neuhof 250 Zuschauer - SR: Kamber/Meili; Del: Buta
HSC Suhr Aarau: Willimann (1. - 9., 1 Parade), Wyss (10. - 60., 19 Paraden), Kasapidis (4), Zuber (4), J. Kaufmann (2), Sarac (1), Romann (4), L. Strebel (4), Josic (6), Schelbert (6), M. Kaufmann (3), P. Strebel, Aufdenblatten, Hochstrasser (n.e.). CS
Chênois: Paruta (1. - 54., 12 Paraden), Besson (55. - 60., 0 Paraden), Vidonne (1), Pucarevic (6), Vuckovic (2), Kouzmet (3), Molinié (3), van Baar (1), Rousset (4), Rehbein (5), Besson, Steinmann, Toulze, Gisbert.
Beste Spieler: Wyss, L. Strebel (HSC), Rehbein, Paruta (Chênois).

Meistgesehen

Artboard 1