HSC SUHR AARAU

HSC Suhr Aarau mit eindrücklichem Ausrufezeichen!

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Foto Wagner

HSC-Flügel Beau Kägi

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Das SHL-Team des HSC Suhr Aarau hat sein letztes Heimspiel der Saison 2015/16 gegen den TV Birsfelden mit 37:17 gewonnen. Bereits zur Pause führte das Team dabei mit 19:06.
Der HSC Suhr Aarau startete dabei in gleicher Formation wie gegen den STV Baden unter der Woche ins Spiel, wobei Patrick Strebel sich dieses Mal wieder für einen Einsatz bereit zeigte, während Joel Bräm leider weiterhin verletzungsbedingt passen musste. Tobias Wipf hütete wieder von Beginn an das HSC-Tor und fand dabei wiederum mit starken Paraden den frühen Zugang zum Spiel.
Zwar gingen die Birsfelder, denen es neben Altdorf und Möhlin als einziger Liga-Konkurrent überhaupt gelang, dem HSC Suhr Aarau in dieser Saison Punkte abzuknöpfen (27:27-Unentschieden im Hinspiel vom 5. Dezember 2016), noch mit 1:0 und 2:1 in Führung, danach jedoch begann das Heimteam so richtig loszulegen und überrannte bzw. überforderte die Gäste so förmlich.
Nur vier Minuten nach dem zwischenzeitlichen 2:2-Unentschieden führte der Gastgeber nämlich dank schnell und konsequent vorgetragenen, einfachen Toren der ersten und zweiten Welle bereits mit 6:2. Während die Abwehrarbeit und ein dahinter stark parierender Tobias Wipf die Ballgewinne ermöglichten, die danach mittels schnellem Umschalt- und Passspiel über zumeist mehrere Stationen Richtung Tor des TV Birsfelden getragen wurden, schloss das Team diese danach jeweils durch unterschiedliche Akteure souverän ab. 
Zwei Fehlwürfe führten dabei zwar zum zwischenzeitlichen 7:4 nach 13 Spielminuten, danach jedoch enteilte der Gastgeber spielerisch und leicht bis auf 17:05 nach 27 Spielminuten. Dies ermöglichte die frühe Rotation verschiedenster Spieler: Raphael Rohr, tags zuvor noch im U19-Elite Playoff-Final erfolgreich im Einsatz, ersetzte Ljubomir Josic im Angriff, Philipp Wildi vertrat Robert Konecnik am rechten Flügel und Lukas Strebel gab Stevan Kurbalija wertvolle Zeit zum Durchatmen.
Mit einem deutlichen, längst vorentscheidenden 19:06, das bereits früh die Frage aufwarf, wie gegen diesen TV Birsfelden im Hinspiel bloss lediglich ein Unentschieden möglich war, ging es danach in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel starteten dann mit Patrick Strebel, U19-Elite Schweizer Meister Noah Haas und Goalie Martin Pramuk drei neue Kräfte in die zweite Halbzeit, die zwar zeitweise zum Schaulaufen des Heimteams mutierte, Tim Aufdenblatten und Co. spielten jedoch stets bzw. bis zuletzt mit der nötigen Disziplin und Konsequenz weiter. Dies im Wissen, dass auch das Torverhältnis am Ende eine entscheidende Rolle spielen könnte. 
Noah Haas wurde dabei zwar leider früh mit zwei Zeitstrafen etwas gebremst, er und Raphael Rohr erhielten aber weitere, wertvolle Einsatzzeit im SHL-Dress des HSC Suhr Aarau. Das Heimteam drückte mit vereinten und überlegt eingeteilten Kräften so weiter permanent aufs Tempo und lief Gegenstoss um Gegenstoss. Zwar schloss man diese nicht immer erfolgreich ab, der TV Birsfelden aber rannte zunehemends überfordert nur noch hinterher.
Philipp Wildi führte drei Minuten vor dem Ende per Gegenstoss gar die erstmalige 20-Tore-Führung herbei (36:16), die am Ende mit dem Schlussresultat von 37:17 ebenfalls bzw. auch abschliessend Bestand hielt. Ein insgesamt lockerer Sieg des HSC Suhr Aarau im letzten Saison-Heimspiel und damit ein eindrückliches, weil äusserst deutliches und souveränes Ausrufezeichen. 
Damit kommt es nun zum erwarteten, alles entscheidenden Duell um den direkten Aufstieg in die Nationalliga A: Am kommenden Samstag, 30. April 2016 um 20.00 Uhr steigt die Finalissima zwischen dem TV Endingen und dem HSC Suhr Aarau in der GoEasy-Arena Siggenthal.
HSC Suhr Aarau - TV Birsfelden 37:17 (19:06)
Schachenhalle Aarau - 615 Zuschauer, SR: Abalo/Maurer, Del.: Fischli.
HSC Suhr Aarau: Wipf (1. - 30., 6 Paraden), Pramuk (31. - 60., 7 Paraden), Wildi (1), Rohr (2), Josic (4/2), Romann (7), Aufdenblatten (6), L. Strebel (1), P. Strebel (2), Kurbalija (4/3), Konecnik (2), Kägi (8), Haas, Prachar.
TV Birsfelden: Tränkner (13 Paraden), Küng (3 Paraden), Thomsen (3), Berger (1), Ryhiner (2), Sala (1), Esparza (3/3), Oberli (3), Mikula (3), Heinis (1).

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