Beim Tennisclub Rheinfelden kam die zweite Damen-Equipe 40+ zum grossen Premierensieg vor heimischer Kulisse, während andere Mannschaften bereits vor Entscheidungsspielen stehen.

In den letzten drei Jahren war die Auswahl um Captain Clarissa Machado Andenmatten stets voller Motivation und mit einem guten Teamgeist im Interclub aufgefallen, doch die Erfolge auf dem Tennisplatz liessen auf sich warten. Immer klassierten sich die Damen 2 40+ am Ende der Rangliste. Zwei Unentschieden (3:3) waren kleine Achtungserfolge in den Jahren 2014 und 2015, ehe es im Vorjahr insgesamt nur noch zwei einzelne Zähler zu feiern gab. Umso grösser war die Freude am vergangenen Wochenende, als ein historischer Vollerfolg (4:2) auf eigener Anlage gegen den Tennisclub Reichenstein (aus Arlesheim) bejubelt werden konnte. Auf den hinteren Positionen sorgten Isolde Rühl Gisler und Birthe Lyons bei herrlicher Witterung mit klaren Siegen für einen ausgeglichenen Zwischenstand, ehe auch beide Doppelpartien von den Rheinfelderinnen - neben Rühl Gisler und Captain Machado Andenmatten standen auch noch Hedy Surer und Rosa Winkler siegreich im Einsatz - gewonnen wurden. Zum Abschluss eines denkwürdigen Nachmittags wurde auf der Clubhaus-Terrasse auf den gemeinsamen Erfolg angestossen und zugleich noch die hochklassigen Duelle des Fanionteams in der Nationalliga C verfolgt, deren Heimspiel nach einem furiosen Auftakt nicht wunschgemäss verlief - ohne Verstärkungsspieler Felix Wild (N3/51) wurde eine komfortable Ausgangslage mit Niederlagen in allen Doppeln verspielt, sodass das abschliessende Gruppenspiel gegen Aubonne mit 4:5 verloren ging. Der Aufsteiger wartet also weiterhin auf den ersten Vollerfolg in der nationalen Spielklasse und muss nun in der Abstiegsbarrage gegen einen noch nicht bekannten Gegner - entweder Langnau am Albis oder Neufeld Bern - um den Klassenerhalt kämpfen.

Entscheidungen gefallen

Die Herren 55+ (1. Liga), ebenfalls ein Aufsteiger aus dem Vorjahr, kamen gegen Landskron zur zweiten Punkteteilung (3:3) in Folge, was angesichts eines um Haaresbreite gewonnenen Direktduells gegen Birsfelden zum dritten Zwischenrang reichte - gleichbedeutend mit einer besseren Ausgangslage für die anstehende Relegationsrunde. Alle Trümpfe in den eigenen Händen halten die Herren 45+ (1. Liga), welche durch einen verdienten 5:2-Erfolg über Littau nur noch einen einzigen Zähler aus dem Nachtragsspiel gegen Rontal Dierikon benötigen, um die Qualifikation für die erste Aufstiegsrunde zu sichern. Dorthin hatten es die Damen Aktive bereits in der Vorwoche nach zwei 6:0-Erfolgen geschafft, nun setzte es eine ebenso deutliche Niederlage gegen Grenchen, das den Gruppensieg fixierte. Auch die Damen 50+ (NLB) blieben gegen Küssnacht am Rigi, dem letztjährigen Aufstiegskontrahenten, ohne Punktgewinn.

Keine Abstiegssorgen

Auf der untersten Stufe der Ligapyramide (3. Liga) sind die Interclub-Auswahlen von jeglichen Abstiegsängsten befreit. Dies nutzten die routinierten Herren 65+ zu einem 4:2-Erfolg gegen Liestal. Kurios: In einer ausgeglichenen Sechsergruppe war es erst der zweite Ernstkampf mit einem eindeutigen Gewinner, nachdem sechs andere Duelle jeweils mit einem Remis zu Ende gegangen waren. Derweil mussten sich die Damen 1 40+ (1:5 gegen Muttenz) wie auch die Herren 45+ (2:5 in Reinach AG) zum ersten Mal überhaupt in dieser Saison geschlagen geben, während die Herren 55+ (2:4 gegen Novartis Basel 2) weiter auf ihren ersten Sieg warten.