STV Spreitenbach

Herren 1: Verbessert, aber mit eklatanter Abschlussschwäche

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Foto: Lucas Hodel.

Im Resultat blieb Hinwil standhafter.

Foto: Lucas Hodel.

Wir halten uns heute kurz: Die 1. Mannschaft startet mit 4 Niederlagen schlecht in die Saison. Doch noch ist alles möglich. Es muss jedoch dringend das Toreschiessen geübt werden.

STV Spreitenbach v DT Bäretswil 3:7

Spreiti hat noch nie gegen Bäretswil gewinnen können. Gestern zeigte sich, warum: Bäri bestrafte die viel zu vielen Fehler in der Spreiti-Defensive eiskalt. Wohingegen Spreiti die defensiven Nachlässigkeiten seitens Bäri nicht auszunutzen wusste. Einige Abschlüsse kamen den Ringen an der Decke näher als dem Tornetz. Der Gegner war alles andere als souverän, aber Spreiti lud ihn einmal mehr zum Toreschiessen ein und verpasste es, vorne regelmässig zu skoren. Am Ende stand es 3:7 und Bäretswil freute sich über den Sieg.

STV Spreitenbach v Emotion Hinwil 0:7

Das Resultat lässt es kaum glauben: Aber eigentlich ein gutes Spiel von Spreiti. Man begann sehr stark und konnte viel Druck erzeugen. Hinwil hielt dagegen und es entwickelte sich ein geiles Unihockeyspiel mit harten Zweikämpfen, schönen Spielzügen und Chancen hüben wie drüben. Beide Torhüter hielten exzellent. Hinwil war jedoch etwas kaltschnäuziger und ging mit einer 3:0-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel war es ein Spiel: Spreitenbach gegen den Hinwiler Schlussmann. Der Mann parierte einfach alles, was auf seinen Kasten kam, packte einige unglaubliche Saves aus. Spreiti hatte in diesem Spiel tatsächlich ein Chancenplus und zeigte – man würde es nicht denken – das beste Spiel der bisherigen Saison. Doch am Ende lügt die Resultattafel nicht. Spreitenbach Null, Hinwil Sieben. So das Schlussresultat – sicher etwas zu hoch, aber am Ende ist es halt so: Wer nicht trifft, der siegt nicht. Spreiti hatte in der 1. Liga noch nie zu Null verloren. Bis zu diesem Sonntag. Gratulation an den Hinwiler Schlussmann, der wirklich ein Riesenspiel machte.

Spreiti hat sich gesteigert im Vergleich zum ersten Spieltag. Die eklatante Abschlussschwäche jedoch gibt zu Denken. Die nackten Zahlen: Vier Spiele, vier Niederlagen, elf Törchen. Ein schlechter Saisonstart. Noch ist aber nichts verloren, Rang 7 ist nur 2 Punkte entfernt. Am 10. November geht’s weiter. In den kommenden Wochen soll nebst Abschlusstraining vor allem der Spass – der in letzter Zeit etwas zu kurz kam – im Vordergrund stehen. Vielleicht ist dies ja der richtige Ansatz.

Foodblog fällt aus: Dario lässt verlauten: «Es hatte schlicht zu wenig Auswahl für eine objektive Beurteilung eines Foodbloggers.» Schade. Der nächste Blog folgt am 10. November aus Oberbüren.

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