Turnverein

Hendschiker Turner auf dem Aletschgletscher

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Der Turnverein auf der Turnfahrt im Wallis

AZ. Am Samstag um 7.15 Uhr besammelten sich 17 Turner des Turnvereins am Bahnhof in Hendschiken und nahmen kurze Zeit später den Zug in Richtung Wallis. Gutgelaunt und mit grosser Vorfreude kamen wir kurz nach Mittag in Fiesch an.

Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir auf die geplante Wanderung verzichten und entschieden uns dann mit der Bergbahn Richtung Fiescheralp zu fahren, wo wir vom Schnee überrascht wurden.

So richteten wir uns im Hotel Alpina ein, wo wir uns mit einer „heissen Schoggi" oder einem „Holdrio'' während eines Kartenspiels aufwärmten. Später ging es ab in den Wellnessbereich, wo ein Whirlpool, eine Entspannungskammer, eine Sauna und ein Kaltwasserbecken zur Verfügung standen. Es war jedoch nicht besonders entspannend, weil es wegen der Grösse des Vereins zu Platzproblemen kam... Wir liessen es uns aber nicht nehmen, mit den Badehosen im Schnee einmal um das Hotel zu rennen. Dies Aktion hatte sich dann auch schnell im ganzen Bergdorf umgesprochen...

Am Abend war Racletteessen angesagt. Wir fuhren mit der Gondel auf das Eggishorn, auf welchem wir in einer kleinen abgelegenen Berghütte ein feines Walliser-Raclette assen. Natürlich mit einem guten Glas Weisswein dazu. Nach der gemeinsamen Rückfahrt mit der Gondel und dem anschliessenden Schlummertrunk ging es langsam in die Federn.

Um nächsten Morgen stärkten wir uns bei einem ausgiebigen Frühstück für die Wanderung. Bis um 8.30 hatten wir Zeit um unsere Sachen zu packen und auszuchecken. Nachdem sich unser Bergführer vorgestellt hatte ging die grosse Gletscherwanderung los. Nach einem Fussmarsch von 1.5 h bei schlechter Sicht im Nebel, wanderten wir durch einen ca. einen Kilometer langen, dunklen Felstunnel zur "Gletscherstobe''. Dort legten wir eine kleine Pause ein, bei der wir uns mit einer heissen Schokolade oder Kaffe aufwärmten. Anschliessend wurden wir mit einem „Gstältli" ausgerüstet.

Nach wenigen Schritten sahen wir dann auch schon einen Teil der Pracht des Aletschgletschers. Je näher wir an den Gletscher heranschritten, desto sonniger wurde es. Wenige Schritte vor dem Gletscher wurden wir aneinander geseilt und erfuhren noch etwas über die Geschichte des Gletschers. Jetzt war es soweit, die ersten Schritte auf dem Gletscher waren getan und das Wetter war super. Der Aletschgletscher war mit ein paar cm Schnee überdeckt. Nach der Hälfte der Wanderung legten wir einen Stopp ein, bei dem wir Gelegenheit hatten, Fotos zu schiessen.

Vom Bergführer erfuhren wir noch mehr über den Aletschgletscher und das Aletschgebiet. Von dort aus traten wir wieder den Rückweg an. Nach einigen Rutschpartien führte uns unser erfahrener Bergführer unverletzt und vollzählig auf den steinigen Boden zurück. Nachdem uns unsere Seilverbindung wieder abgenommen wurde, ging es wieder zurück in die „Gletscherstobe", wo wir unsere Kletterausrüstung ablegten und uns mit einem Mittagessen stärkten, bevor wir wieder zurück durch den Tunnel wanderten und uns so auf den Rückweg machten.

Im Hotel erschöpft angekommen, erwartete uns ein kleiner Apéro. Wir verabschiedeten uns vom Bergführer und den Angestellten des Hotels und machten uns auf den Heimweg. Zuerst mit der Gondel ins Tal und dann mit dem Zug zurück nach Hause. Nach einer lustigen Zugfahrt, mit einem witzigen Kondukteur, kamen wir wieder in unser geliebtes Hendschiken zurück.

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