Vor gut gefüllten Zuschauerrängen lieferten sich die Zweitplatzierten Lakers und das ambitionierte Heimteam von Beginn weg einen intensiven Kampf, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.

Die prägenden Figuren der ersten Halbzeit: Badens Torhüter Marco Wyss und Stäfas Topshooter Philipp Seitle. Während Wyss immer wieder mit starken Paraden glänzte und gar mit einem Wurf ins leere Zürcher Tor reüssierte, setzte Seitle in bekannter Manier die Badener Verteidigung konstant unter Druck und erzielte 8 der 16 Gästetore der ersten 30 Minuten.

Mit dem Halbzeitresultat durfte Städtli dennoch recht zufrieden sein. Nicht aber mit dem weiteren Verlauf der Partie. 

Zu viele vergebene Chancen

Statt das 19:16 auszubauen, flatterten nach dem Wiederanpfiff die Nerven und Hände. Mal für Mal scheiterten die Badener an Luca Frei im Lakers-Tor oder am Tor selber, was zu einem nervenaufreibenden Kopf-an-Kopf-Rennen führte, bei dem die Gäste stets ein, zwei Tore in Front lagen. 

Zwei Minuten vor Schluss dann die entscheidende Szene: Nach vier sicher verwandelten Siebenmetern blieb der fünfte am Laker-Goalie hängen, der sich eine Minute vor Ende eine weitere kapitale Parade gutschreiben lassen konnte. Baden kämpfte unermüdlich weiter, wurde dafür aber nicht belohnt. Die Hypothek aus vergebenen Chancen, individuellen Fehlern und nachlassender Defensive wog zu schwer.

Abhaken, daraus lernen. Am Samstag geht es auswärts gegen den nächsten Brocken, die Kadetten Espoirs. Und die Saison ist noch lang.