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Heimpremiere gegen SG Yellow/Pfadi Espoirs für den TV Solothurn

Bisher läuft die Saison für den TV Solothurn positiv.

Nach drei Auswärtsspielen in der Meisterschaft darf der TV Solothurn dieses Wochenende zum ersten Mal vor heimischem Publikum ran. Als Gegner werden die Jungtalente von Pfadi Winterthur auflaufen.

Die Startbilanz der Solothurner aus den ersten drei Spielen ist positiv. Mit vier Zählern konnte das Team von Marco Kurth zwar nicht ganz die maximale Punktzahl holen, insgesamt dürfte der Trainer aber zufrieden sein. Nach der ärgerlichen Auftaktniederlage in Stans folgte eine solide Leistung in Wädenswil, die zum ersten Saisonsieg reichte.

Das beste der drei Spiele zeigte der TVS indes in der letzten Runde, gegen den KTV Altdorf. Dank abgeklärter Spielweise besiegten die Ambassadoren ihren Angstgegner der letzten Jahre. Dennoch hat die Mannschaft noch Luft gegen oben, vor allem im Angriff.

Pfadi Espoirs noch punktlos

Weniger rosig – oder im Handballjargon passend formuliert, eher harzig – verlief der Saisonstart für die Talente aus Winterthur. Die Zürcher haben zwar erst zwei Spiele absolviert, in beiden gingen sie jedoch als Verlierer vom Platz.

Eher überraschend war dabei sicherlich die deutliche Niederlage im Startspiel gegen den HS Biel. Gleich mit 22:30 gingen die Winterthurer im Seeland unter. Nach dem riesigen Umbruch bei Biel – fast die gesamte Mannschaft ist auf diese Saison hin neu – doch eher eine Überraschung.

Deutlich verbessert zeigten sich die Espoirs in der zweiten Partie gegen die Lakers Stäfa, die mit ihrem Budget und ihren Spielern eigentlich jedes Jahr zu den Topteams gezählt werden. Wenn auch knapp verlor Pfadi aber dennoch mit 30:31. Für den TV Solothurn ist es also schwer abzuschätzen, wo die Zürcher genau stehen. Die Saison ist noch jung und wie jedes Jahr sind die Resultate der ersten Runden nicht immer aussagekräftig.

Die drei ersten Spiele zusammenfügen

Mit Sicherheit werden die Pfadi Espoirs, wie der Name schon sagt, eine junge Mannschaft stellen, die unbeschwert aufspielt. Und technisch haben die Zürcher ebenfalls einiges zu bieten, ansonsten würden sie kaum im Farmteam des letztjährigen Cup- und diesjährigen Supercup-Sieger spielen.

Daher gilt für den TVS unbedingt: Die aufsteigende Formkurve beibehalten und mindestens die Leistung aus dem Altdorf-Spiel abrufen. In der Innerschweiz gelang es den Ambassadoren, aus einer sicheren Defensive herauszuspielen und im Angriff überlegt zu agieren. Dadurch gab es nur wenig unüberlegte Abschlüsse, was sich sofort auf die enorm verbesserte Abschlussquote des Rückraums auswirkte.

Erstmals mit von der Partie ist Flügelspieler und Neuzuzug Oliver Räz. Der ehemalige NLA-Spieler des BSV Bern laborierte noch an einer schweren Muskelverletzung und könnte nun zum ersten Mal für den TVS auflaufen.

Kann Solothurn die gewohnt starke Defensive mit dem agilen Flügelspiel aus dem ersten Spiel kombinieren, und dabei die Sicherheit des Rückraums aus dem letzten Match halten, so stehen die Chancen gut, dass der TVS seine Heimpremiere erfolgreich gestalten kann. 

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