Die Aroser wurden ihrer Reputation durch einen sehr eindrucksvollen Start gerecht und erzeugten in den ersten Minuten viel Druck und Gefahr vor dem Tor der Argovia Stars, wo es teilweise lichterloh brannte. Wehrli konnte seinen Kasten jedoch vorerst sauber halten und erlaubte es den Platzherren somit, langsam ins Spiel zu finden.

Das Team schaffte es durch starke Defensivarbeit und weitgehenden Verzicht auf Forechecking, die Offensivkraft der Bündner besser in den Griff zu bekommen. Als die Aroser in der 8. Minute zu einem Überzahlspiel kamen, konnten die Aargauer dem Druck zwar lange standhalten, unmittelbar nach Ablauf der Strafe gelang den Gästen dann aber doch noch der verdiente Führungstreffer.

Die Aarestädter liessen den Kopf nicht hängen und kämpften weiter stark, mussten jedoch in der 19. Minute dennoch einen weiteren Treffer hinnehmen. Mit 0:2 ging es in die Pause.

Starke Gegenwehr im Mitteldrittel

Der zweite Abschnitt ging ähnlich weiter, wie der erste geendet hatte: Der EHC Arosa hatte deutlich mehr vom Spiel und machte viel Druck, die Argovia Stars wehrten sich nach Kräften und schafften es weitgehend, die Bündner Angriffe zu neutralisieren, was aber auf Kosten der eigenen offensiven Bemühungen ging.

In der 27. Minute gelang dann der ersten Angriffsformation der Aroser das 0:3, welches bereits ihr drittes Tor war, zu erzielen. Dieses Resultat hatte bis zur zweiten Teezeit Bestand.

Torloses Schlussdrittel

Im letzten Drittel gelang es den Argovia Stars, defensiv makellos zu bleiben. Durch starken Einsatz, diszipliniertes Defensivspiel und zahlreiche starke Paraden von Torhüter Sandro Wehrli konnte der Schlussabschnitt mit 0:0 beendet werden.

Ansprechende Leistungen gegen starke Gegner 

Wiewohl sich die Argovia Stars nach vier Niederlagen aus den ersten sechs Spielen mit drei Punkten Rückstand auf den Strich auf dem drittletzten Tabellenrang befinden, kann festgestellt werden, dass sich das Team bisher gut geschlagen hat. Einerseits ist das generelle Niveau in der neuen Gruppe Ost höher als in der Vergangenheit in der Gruppe Zentral.

Andererseits resultierten die Niederlagen gegen Spitzenteams aus der Gruppe, unter anderem verlor man gegen die erst-, dritt- und viertplatzierten Mannschaften. Wenn man noch berücksichtigt, dass das Team nach wie vor überdurchschnittlich jung ist und dass Führungsspieler wie Wittwer und Di Santo verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen, bekommen die knappen Niederlagen eine andere Bedeutung.

Nachdem es kommenden Mittwoch, 24. Oktober 2018, nach Wetzikon geht, wo der Zweitplatzierte wartet, findet am Samstag, 27. Oktober 2018, um 17:20 Uhr das nächste Heimspiel auf der KEBA statt, wo der SC Rheintal zu Gast sein wird. Es wäre super, dann auch wieder viele Zuschauer begrüssen zu dürfen.