da. Die SP Surbtal hat alle neuen oder in Überzahl antretenden Kandidierenden der Kommunalwahlen vom 24. September der Gemeinden Endingen, Tegerfelden, Lengnau und Schneisingen zu einem Hearing eingeladen.
Dieser Einladung haben viele von ihnen am Abend selber oder in darauffolgenden Tagen Folge geleistet. David Burgherr, Präsident der SP Surbtal und neuer Grossrat der SP Bezirk Zurzach, begrüsste sie alle herzlich und forderte sie auf, sich kurz vorzustellen. Den Mitgliedern der SP Surbtal ist es ein grosses Anliegen die Kandidierenden persönlich kennen zu lernen. Ebenso wichtig ist sich ein Bild über ihre Motivation für eine Kandidatur und ihre Visionen für die Zukunft ihres Amtes zu machen. Die Kandidierenden für die Gemeinderatsämter, Ortsschulpflegen und die Kreisschulpflege aus den Surbtal-Gemeinden benutzten die Gelegenheit rege, ihre Anliegen und Überlegungen darzulegen. Für die anschliessende Diskussion lag ihnen der «smartspider» der SP als Grundlage vor. Sie konnten so ihre Standpunkte in den verschiedensten Bereichen in Relation zu den Parteizielen der SP aufzeigen.
Es zeigte sich dabei, dass es für alle einfacher ist, jemanden einzuschätzen, der sich klar zu einer Parteifarbe bekennt. Eine Parteizugehörigkeit ist Ausdruck einer gesellschaftlichen Grundhaltung, verpflichtet aber keineswegs zu irgendeiner Parteidoktrin. Selbstständiges Denken und Handeln darf durch eine Parteizugehörigkeit in keiner Weise eingeschränkt werden. Ein kleiner Teil der Kandidierenden jeglicher Couleur hat sich pointiert geäussert, was die SP sehr schätzt. Leider haben sich einige Kandidierende zu keiner klaren Meinung durchgerungen oder wussten schlichtweg nicht, welche Themen und Arbeiten sie in ihrem Amt erwarten werden.
Auch wenn die anwesenden Kandidierenden in einigen Punkten durchaus die Standpunkte der SP teilten, möchte der Vorstand darum nur die eigenen und bisherigen Kandidierenden zur Wahl empfehlen.
Marcel Elsässer, Lengnau, bisher, tritt nicht nur als Gemeinderatskandidat an, sondern bewirbt sich auch um das Amt des Vizeammanns in Lengnau. Diesbezüglich hat er dem neuen Mitbewerber, Viktor Jetzer, vier Jahre Erfahrung und grosse Dossier-Kenntnisse voraus. Marcel Elsässer hat in der letzten Legislatur bewiesen, dass er sehr gute Arbeit leistet. Mit seiner ruhigen, überlegten Art zeigte er sich konsensfähig, ohne dabei seine Ziele und Ideale verleugnen zu müssen. Als Präsident der Energiekommission Surbtal kann er sein Hauptanliegen verfolgen, nämlich eine nachhaltige Energiepolitik anzustreben. Er wird diese weiterhin aktiv im Surbtal mitprägen und massgebend beeinflussen.
Lydia Spuler, Endingen, bisher, kandidiert erneut fürs Präsidium der Kreisschulpflege. Es ist für die SP enorm wichtig, in dieser Position eine Person mit grosser Sachkenntnis und grossem Durchsetzungsvermögen zu wissen, wird doch einmal mehr die Frage der Oberstufenstandorte aufgeworfen. Auch wird die Zusammenarbeit der verschiedenen Schulstufen die künftigen Jahre stark prägen. Der Mitbewerber Felix Honold kann in dieser Umbruchzeit noch zu wenig Erfahrung einbringen.
Für die Ortsschulpflege Endingen kandidiert erneut Carole Schwab, welche zudem Mitglied der Finanzkommission ist. Sie möchte sich weiterhin für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern in der Schulpflege vor Ort engagieren und mithelfen, dass Endingen auch künftig ein attraktiver, aufgeschlossener Schulstandort bleibt, der sich auch in der neuen Bildungslandschaft bestens behaupten kann. Sie hat eine gute Wiederwahl verdient!
Diese drei erfahrenen Kandidierenden kann die SP Surbtal zur Wiederwahl bestens empfehlen. Den anderen Hearing-Teilnehmenden bleibt der Dank und die Anerkennung, sich vorgestellt zu haben. Ihnen wünschen wir Zeit und Ausdauer sich in ihren Stärken und Interessengebieten weiter zu entwickeln.