In der Cuppartie vom Mittwoch stand die HSG im 1/8-Final des Schweizer Cup als voll-kommener Aussenseiter dem Schweizermeister gegenüber. So startete die Baselbieter Equipe mit grosser Motivation in die Partie und konnte überraschenderweise gleich mit 0:2 vorlegen.

Die Eagles schienen sich ihrer Favoritenrolle bewusst, zeigten davon aber in der ersten Halbzeit nicht wirklich viel. Erst in der 15. Spielminute konnte der letztjährige Schweizermeister erstmals mit 8:7 in Führung gehen.

Danach pendelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit ein, bei welcher sich keines der beiden Teams mit mehr als zwei Toren zu distanzieren vermochte. So wurde beim Stand von 20:19 die Seiten gewechselt.

Spono unter Druck

Die zweite Spielhälfte war schlussendlich nichts mehr für schwache Nerven. Zu Beginn der zweiten Hälfte lief die Partie wie bisher noch ausgeglichen. Spono schien je länger je mehr von der Hartnäckigkeit und kämpferischen Leistung der HSG unter Druck zu geraten und leistete sich auch vereinzelt Fehlwürfe oder technische Fehler.

Die Chance zur Sensation

Knapp zwei Minuten vor Spielende mussten die Eagles eine Zeitstrafe hinnehmen und in Unterzahl agieren. Leimental witterte die Sensationschance, die Spono Eagles aus dem Schweizer Cup zu werfen. Nach einem Fehlwurf der Eagles und dem Treffer zum 37:39 schien dieses Vorhaben zum Greifen nahe. Die Partie dauerte zu diesem Zeitpunkt noch 40 Sekunden und Spono erzielte just den Anschlusstreffer.

Die Leimentalerinnen hätten nun den Sack zumachen können. Leider sollte es anders kommen: Nach einem technischen Fehler platzierte Sponos Pascale Wyder (mit 21 Toren ein neuer Rekord in der SPL1) von der Mittellinie den Ball unter die Torlatte und rettete so ihre Farben in die Verlängerung.

Viel Kampfgeist, aber letztlich erfolglos

Die Leimentalerinnen spielten in den noch folgenden zehn Minuten mit viel Kampfgeist, sahen sich aber kurz darauf im Hintertreffen. Gleichzeitig merkte man der Leimentaler Equipe die Müdigkeit an. So musste sich der letztjährige Aufsteiger nach starkem Auftritt und Verlängerung mit 45:42 geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage können die Basel-bieterinnen viel positive und lehrreiche Aspekte aus der Cuppartie mitnehmen.