Evangelisch-methodistische Kirche Windisch

Gutes für die Ehe: Vollmond, Tapas und Sex

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Die Initianten der Windischer MarriageWeek sind überzeugt, dass eine glückliche Ehe nicht nur Glücksache ist. Deshalb organisierten sie vom 18.-24. Februar bereits zum dritten Mal «Service-Angebote» für Paare.

Im Durchschnitt geben Paare in der Schweiz für ihre Hochzeit 25'000 Franken aus. «Viele investieren ausserdem sehr viel Zeit in die Vorbereitungen, damit möglichst alles perfekt wird», so Pfarrer Ruedi Stähli. Umso mehr beschäftigt ihn, dass nach der Hochzeit oft verhältnismässig wenig Zeit und Geld in die Ehe investiert wird. Zusammen mit weiteren Leuten aus der Evangelisch-methodistischen Kirche Windisch initiierte er deshalb vor zwei Jahren die «MarriageWeek». «Wir vergleichen die Ehe gerne mit einem Auto: Beides braucht einen regelmässigen Service, damit es gut läuft. Die MarriageWeek bietet quasi einmal pro Jahr solche 'Ehe-Serviceangebote'», sagt Mitorganisator Urs Staub. Er war zusammen mit seiner Frau als Referent engagiert. Der Physiker und die Seelsorgerin/Erwachsenenbildnerin sprachen am Donnerstagabend in der Bossartschüür über «Respekt & Wohlwollen» in der Ehe. Den 15 Paaren wurde dazu ein reichhaltiger Tapasteller serviert, gefolgt von einer edlen Dessertkreation.

Abendspaziergang bei Vollmond

Für Paare, die gerne in der Natur unterwegs sind, gab es am Dienstag einen Abendspaziergang mit anschliessendem Hüttenzauber in der Endinger Waldhütte. Dass lediglich 4 Paare daran teilgenommen haben, war für die Organisatoren ein kleiner Dämpfer. Die Teilnehmenden waren hingegen umso mehr begeistert von der mit Kerzen markiert Wanderung und der sternenklaren Vollmondnacht.

"Es gibt Naturtalente, aber die sind selten."

Der Gottesdienst am Sonntag unter dem Titel «Intimität in der Ehe» wurde von einer kircheneigenen Band begleitet. Viel gelacht haben die rund 90 Gottesdienstbesucher im vollen Kirchensaal beim Filmausschnitt von Loriots «Pappa ante Portas». Pfarrer Stähli sprach in der Predigt über die biblisch begründete Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Sexualität und zitierte nebst der Bibel auch die Sexologin Veronika Schmidt mit den Worten: «In der Paarsexualität gibt es Naturtalente, aber die sind selten.» Intimität müsse deshalb bewusst miteinander gelernt und gepflegt werden. Nach dem Gottesdienst konnten sich Paare und Einzelpersonen segnen lassen. Ein Angebot, das rege genutzt wurde.

"Gutes für Ehepaare" auch 2020

Bereits steht fest, dass es auch im Februar 2020 wieder «Gutes für Ehepaare» geben soll. Das Organisationsteam zog damit eine positive Bilanz: «Wir sehen, dass die MarriageWeek jedes Jahr etwas bekannter und von mehr Paaren besucht wird. Das motiviert uns, weiterhin viel Aufwand zu betreiben, damit Paare das Gute in ihrer Ehe wiederentdecken und pflegen können».

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