Dieses Jahr folgten rund 30 Helfer und Helferinnen dem Aufruf des Natur- und Vogelschutzvereins zu Pflegearbeiten in der Schneeschmelzi und an anderen Orten. Unter ihnen konnten auch Nichtmitglieder und eine Gruppe Jugendlicher, welche von Benno Stocker begleitet wurde, begrüsst werden.

Die Vorbereitungsgruppe stellte diesmal die Gebiete beim Pumpwerk im Torfmoos ins Zentrum. Der Förster Guido Schibli hatte bereits in den Vortagen mit seinen Leuten die Flächen gemäht. Nun musste alles Schnittgut zusammengerecht und zum Abtransport herausgetragen werden.

Beim Znüni erklärte Josef Gasser den Anwesenden, dass die Arbeit zum Ziel hat, die Moorlandschaft zu fördern und zu erhalten. Würde nichts unternommen, würde die Gegend bald wieder, insbesondere in so trockenen Jahren wie heuer, von Gebüschen und Jungbäumen erobert. Die Sämlinge der Moorpflanzen, welche im Boden seit Jahrhunderten archiviert sind, könnten sich nicht entwickeln. Von Jahr zu Jahr werden mehr Orchideen in der Gegend entdeckt. Im Gebiet vom Pumpwerk Torfmoos konnte dieses Jahr eine Spitzorchidee gesichtet werden.

Während die meisten Helferinen und Helfer nach dem Znüni im angefangenen Gebiet weiterarbeitete, machte sich eine kleine Gruppe mit Thomas Vogler auf zur Pflege der Schneeschmelzi.

Nach rund vier Stunden Arbeit traf man sich zum von Theres Gschwend vorbereiteten Mittagessen beim Schulhaus Rüsler. Hier wurde die Geselligkeit gepflegt. Und wie immer wurden schliesslich die Helferinnen und Helfer mit von Vereinsmitgliedern selbstgebackenen Kuchen verwöhnt.