Überragender Christian Klauenbösch

Das olympische Schnellfeuer ist die Spezialität des Altinternationalen Christian Klauenbösch. Der Pistolen-Schützenkönig von 2010 erzielte in Thun schon in der Qualifikation mit sechs Punkten Vorsprung das Bestresultat. Doch der nervenaufreibende Final begann wieder bei null. Bei schwierigen Lichtbedingungen ging der Westaargauer schnell in Front. Nach 30 Schüssen lag er mit 19 Treffern souverän in Führung. Mit zwei weiteren Punkten in der nächsten Serie sicherte er sich den Schweizer Meistertitel, obwohl er zuletzt keinen Treffer mehr platzieren konnte. „Er hat uns den Tag gerettet", atmete AGSV-Leistungssportchef Marcel Brunner zum Abschluss des langen Wettkampftages auf.

Der Sieger im olympischen 25-m-Schnellfeuer: Christian Klauenbösch

Der Sieger im olympischen 25-m-Schnellfeuer: Christian Klauenbösch

Zwei Ringe fehlten

Bei den 300-m-Gewehrschützen kam der Oberentfelder Stephan Morgenthaler einem Aargauer Medaillengewinn am nächsten. Der routinierte Suhrentaler Schütze lag mit dem aufgerüsteten Sturmgewehr 57 im Zweistellungsmatch nach 30 Liegendschüssen an der Spitze. Doch im Kniendpensum traf er zu wenig präzis, womit er auf Rang 5 zurückfiel. Für Bronze fehlten zwei Ringe. Walter Schumacher erreichte nochmals zwei Zähler darunter Rang 9.

Mit dem Sturmgewehr 90 war Matthias Wyder auf Rang 21 bester Aargauer. Bei den Karabinerschützen gehörte diese Ehre dem Leuggerer Martin Schütz an 13. Stelle.

Ehrenvolle Resultate

Bei den Kleinkaliberschützen gelang Jörg Fankhauser im Liegendmatch der Senioren eine gute Leistung. Doch 615,5 Punkte aus 60 Schüssen reichten im starken 40-köpfigen Teilnehmerfeld „nur“ zu Rang 12. Aargauer Meister Rolf Denzler startete schwach und kam trotz anschliessender Steigerung nicht mehr über den 28. Platz hinaus. Im Liegendmatch der Veteranen reichten Peter Häsler 607,7 Punkte für den ansprechenden 16. Rang.