Der traditionelle Herbstausflug führte die Gewerbler in den Strassentunnel und zur Gotthard Schadenwehr.

Freitag, 2. September 2016, Verkehrsinfo um 12.30 Uhr, Gotthard-Nordportal, 4km Stau, Wartezeit zirka eine Stunde. Mit dieser aktuellen Information versammelten sich über 30 Mitglieder zum diesjährigen Ausflug. Mit dem Car führte die Fahrt das Reusstal hinauf nach Göschenen. Die beiden Car-Chauffeure, seit kurzem ebenfalls Mitglied im Verein, gaben schnell Entwarnung, schliesslich könne man den Stau umfahren und komme so trotzdem pünktlich ans Ziel. Mit einem topmodernen und mit grosser Panoramafront ausgestattetem Car, ging die Reise bei schönstem Wetter, der Reuss und den Seen entlang via Axenstrasse nach Göschenen.

Dort wurde die Gruppe von zwei ehemaligen Mitarbeitenden des Unterhalts freundlich in Empfang genommen und mit einem interessanten Film auf die Besichtigung der Tunnel- und Lüftungszentrale sowie des Sicherheitsstollens mit Schutzraum und der Schadenwehr vorbereitet.

Obwohl manch einer schon mehrmals durch den Tunnel gefahren ist, war man sofort beeindruckt von den modernen und imposanten Installationen. Interessant zu sehen, wie die Ablösung vieler mechanischer/elektronischer Lösungen durch modernste Digitaltechnik stattgefunden hat. Fast unvorstellbar, wie 13'200 Stk. Fluoreszenzröhren gewechselt werden. Und welch eindrückliches Erlebnis, neben der Fahrbahn zu stehen und erleben zu dürfen, wie die Fahrzeuge mit 80km/h vorbeibrausen.

Ausführlich wurde die Gruppe über die Organisation, die Ausstattung und die täglichen Arbeiten und Herausforderungen der Schadenwehr informiert. Eine Vorstellung der Löschkraft durfte natürlich zum Abschluss nicht fehlen und beeindruckte die Besucher gleich noch einmal.

Die Leistungen, welche alle Mitarbeitenden, ob Polizei, Unterhalt oder Schadenwehr, täglich leisten, verdient den grössten Respekt und viele werden den Tunnel in Zukunft mit anderen Augen befahren.

Nach dem Dank an alle Beteiligten führte die Fahrt zurück nach Attinghausen in die bekannte Pouletburg, wo ein feines Nachtessen mit einer Dessertspezialität aus Gersau, den Ausflug abrundete.

Müde aber zufrieden ging es zurück ins Freiämter Reusstal und ob es noch ein Gutenacht-Bier gab, sei hier verschwiegen.