134. Generalversammlung des Gemeinnützigen Frauenvereins Stein

Im Lindensaal der MBF durfte die Präsidentin Brigitte Schneider -75- Aktiv- und Ehrenmitglieder begrüssen. Nach den üblichen Traktanden liess die Vorsitzende das vergangene Vereinsjahr nochmals Revue passieren. Der Höhepunkt war das Buurezmorge im Oktober. Der Reinerlös von CHF 1830.- konnte an den Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen in Liestal, überwiesen werden. Auch in diesem Jahr konnten -30- Mitgliedern Geburtstagswünsche überbracht werden. Im Andenken an die verstorbenen Ehrenmitglieder Elisabeth Schmid und Ruth Haarmann erhoben sich die Anwesenden für eine Gedenkminute. Anschliessend konnte die Präsidentin ein neues Ehrenmitglied ernennen. Annelies Zobrist ist seit 50 Jahren Mitglied im Verein. Für ihre Treue wird ihr die Urkunde zusammen mit einer Rose überbracht werden. Unter dem Traktandum Wahlen wurde zuerst Margot Schneckenburger nach 4 Jahren Vorstandsarbeit verabschiedet. Aber auch die Präsidentin Brigitte Schneider trat nach 12 Jahren zurück. Dem Dank der verbleibenden Vorstandskolleginnen folgte ein langanhaltender Applaus der Versammlung. Trotz grosser Bemühungen ist es nicht gelungen, die entstandenen Lücken im Vorstand zu schliessen. Die vier verbleibenden Vorstandsmitglieder wurden in globo für die nächsten 3 Jahre wiedergewählt. Auch konnte keine neue Präsidentin gefunden werden. Ansprechperson nach aussen wird deshalb künftig die Vize-Präsidentin Franziska El-Hozayel sein. Das Aktivmitglied Ursi Graf hat sich bereit erklärt, ein Jahr lang im Vorstand mitzuarbeiten und sich dann an der nächsten GV evtl. wählen zu lassen. Die Revisorinnen Benie Ankli und Rita Strässle wurden ebenfalls unter grossem Applaus in ihrem Amt bestätigt. Dann wurde das neue Jahresprogramm vorgestellt.

Die Versammlung beschloss je CHF 600.— an den Mittagstisch der Senioren in Stein sowie an die Elsy Amsler Stiftung in Kaisten zu vergaben. Der Erlös aus der Mohrenkopftombola, die von Gisela Rennhard wieder so liebevoll hergerichtet wurde, wird vollumfänglich der Stiftung Theodora überwiesen werden.

Nach dem geschäftlichen Teil wurden die Anwesenden mit dem Besuch von Léonard Steck alias Dr. Pilül, der seit 18 Jahren als Spitalclown für die Stiftung Theodora arbeitet, überrascht. Er verstand es ausgezeichnet seine Auftritte bei den kranken Kindern allen näher zu bringen und auch das Publikum auf lustige Art einzubeziehen. Das kam natürlich sehr gut an.

Mit Sandwichs, Kaffee und der Mohrenkopftombola fand die Generalversammlung einen gemütlichen Ausklang.