Spitex Stadt Aarau

Generalversammlung der Spitex Aarau

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Zweite GV nach der Fusion mit Rohr

Nach der vollzogenen Fusion zwischen den Spitex-Vereinen der Gemeinden Aarau und Rohr fand in Aarau die 2. GV unter der Leitung ihres Präsidenten Claude Dubois statt. Das Interesse war riesig, und so war der Saal des Gemeinschaftszentrums im Telli bis auf den letzten Platz besetzt. "Die Zusammenführung von zwei unterschiedlichen Teamkulturen bedeutete einen grossen Führungsaufwand sowie die Loyalität aller Mitarbeiterinnen" und so konnte Claude Dubois mit Freude feststellen, "dass die Konsolidierung aller wichtigen Prozesse nach der Fusion grosse Fortschritte gemacht hat". Die Geschäftsführerin Dominique Peter hat am 1. November 2008 die Zügel der neuen Organisation in die Hand genommen: Anstelle der historisch gewachsenen drei Bereiche Krankenpflege, Hauspflege und Haushilfe gibt es nur noch deren zwei: Kerndienste und Entlastungsdienste. Dazu kommen die Administration sowie das Finanz- und Rechnungswesen. Die Bilanzsumme erreicht mit Fr. 990'932,03 beinahe die Millionengrenze. Mit grossem Dank für ihren Einsatz wurden aus dem Vorstand verabschiedet: Jürg Bruder, seit 1992 (Präsident Spitex-Verein Rohr) und Barbara Sager, seit 1995 (Qualitätssicherung, Spitex Aarau).

In einem Grusswort überbrachte Stadtrat Michael Ganz die Grüsse und Glückwünsche des Stadtrats Aarau. Er freue sich, dass die Fusion der Spitex so reibungslos geklappt hat, ähnlich wie zwischen der Ge¬meinde Rohr und der Stadt Aarau, diese daure aber etwas länger. Es müssen jetzt neue Leistungsvereinbarungen mit den Gemeinden abge¬schlossen und die stationäre Pflege geplant werden. Die Gemeinden in der Region Aarau und Lenzburg haben sich zu¬sammengetan, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Stadtrat Ganz: "Zusammenarbeit ist wichtig, gemäss Gesetz und gemäss Gefühl".

Das Referat von Katharina Steffen, Geschäftsführerin Spitex-Verband Aargau, beinhaltete Gedanken zur Rolle der Spitex. Die Entwicklung geht dahin, dass alle Dienstleistungen effizient, effektiv und mit messba¬rer Qualität erbracht werden müssen. Das Fazit lautet: Der Bedarf an Pflege wird weiter zunehmen. Ältere Menschen wer¬den noch länger zu Hause bleiben und die Forderungen an die Spitex werden steigen. Dieser hohe Stellenwert der Spitex muss durch die Mitglieder weitergetragen und deshalb Mitgliederwerbung von allen aktiv betrieben werden.

Patrick Bernd Buchert

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