FDP.Die Liberalen

Generalversammlung der FDP Ortspartei Muri

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Auf Einladung der Firma Carthuplas AG durfte der Präsident der FDP Ortspartei Muri seine Mitglieder zur diesjährigen Generalversammlung in den Produktionshallen der international ausgerichteten Kunststoff-Spezialistin begrüssen.

Nach einer herzlichen Begrüssung durch das Kader der Gastgeberin erlebten die FDP-Mitglieder und –Sympathisanten eine äusserst interessante und spannende Betriebsführung durch die Produktion der Carthuplas AG. Manch eine/r staunte, welche hoch automatisierte Hightech-Produktion die Firma hinter der zwar grossen aber doch unscheinbaren Fassade an der Pilatusstrasse betreibt. Im Vierschicht-Betrieb werden während 24 Stunden von Mitarbeitern und Produktionsanlagen verschiedene Verpackungsprodukte mit höchsten Präzisionsanforderungen hergestellt, die ausschliesslich für den Weltmarkt bestimmt sind. Das Interesse der Besucher war gross und die Verantwortlichen der Carthuplas AG wurden mit den verschiedensten Fragen konfrontiert, welche sie alle bereitwillig beantwortet haben. An dieser Stelle dankt der Vorstand der FDP Ortspartei Muri allen Mitarbeitern der Carthuplas AG für ihren grossen Einsatz zu Gunsten dieses unvergesslichen und aufschlussreichen Abends. Ein besonderes Dankeschön gilt der grosszügigen Verköstigung, es war ein super Anlass!

Im zweiten Teil führte der Präsident Jörg Weiss durch die ordentliche Generalversammlung.

Die FDP Ortspartei Muri kann auf ein relativ ruhiges Jahr zurück schauen. Es fanden keine kommunalen Wahlen statt und emotionale politische Themen hielten sich in Grenzen. Die an der Sommergemeindeversammlung zur Abstimmung gelangte Initiative für Blockzeiten an der Schule Muri hat zwar für einigen Diskussionsstoff gesorgt, die Stimmbürger waren aber grossmehrheitlich auf der Linie der FDP, welche sich für den Gegenvorschlag des Gemeinderates, die kleinen Blockzeiten (mit Randstundenbetreuung), stark machte.

In seinem Jahresrückblick wies der Präsident im Weiteren darauf hin, dass, wie alle anderen Parteien, auch die FDP damit kämpft, Personen zu finden, die Zeit und Bereitschaft finden, Verantwortung zu übernehmen und sich für ein öffentliches Amt, sei es in der Gemeinde oder in der Partei, zur Verfügung zu stellen. Ein solches Engagement in Einklang mit beruflicher Belastung und Familie zu bringen, wird je länger je schwieriger.

Der Ausblick des Präsidenten richtete sich zum Einen auf die kurzfristig erfolgte Ankündigung eines Rücktrittes im Gemeinderat während der laufenden Amtsperiode, was zu einer Ersatzwahl im Juni 2012 führt, und zum Anderen auf die im nächsten Jahr anstehenden Gemeinderats- und Kommissionswahlen. Nach Bekanntwerden der Ersatzwahl hat der Vorstand umgehend Gespräche mit möglichen Kandidaten aufgenommen. Konkrete Aussagen über eine allfällige FDP-Kandidatur konnte der Präsident aber noch keine machen.

Da sich der Vorstand schon seit längerem darauf fokussiert hat, an den ordentlichen Erneuerungswahlen 2013 wieder einen eigenen Gemeinderatskandidaten zu stellen, wird dieses Ziel mit oberster Priorität weiter verfolgt. Die Frage, ob die FDP für die nun kurzfristig angesetzte Ersatzwahl 2012 mit einem Kandidaten antreten werde, blieb unbeantwortet.

Im Jahresprogramm 2012 wurde speziell auf die Generalversammlung der FDP Bezirkspartei hingewiesen. Diese findet am 1. Mai statt und wird zugleich auch Nomination der Kandidatinnen und Kandidaten für die Grossratswahlen im kommenden Herbst sein.

Zu weiteren Sachgeschäften gehörten die Abnahme der Jahresrechnung 2011, welche ausgeglichen abgeschlossen hat, die Festsetzung eines unveränderten Mitgliederbeitrages sowie die Wahlen. Neben den bisherigen Vorstandsmitgliedern Jörg Weiss, Tobias Knecht, Hanspeter Galliker, Petra Parker und Markus Bohren wurde Christoph Schnitter neu in den Vorstand gewählt. Als Revisoren amten für weitere zwei Jahre Martin Anderhub und Bruno Stöckli, welche mit Applaus in ihrem Amt bestätigt wurden.

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