Natur- und Vogelschutzverein Rheinfelden NVVR

Gelungene Orchideen-Exkursion des NVVR

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Nicht nur Orchideen gibt es zu sehen im Nätteberg/Hessenberg, diesem ältesten Naturschutzgebiet des Kantons Aargau. Eine Vielzahl schöner Wildblumen, seltener Sträucher und Bäume konnte man entdecken, wie zum Beispiel: Spargelerbse, Hufeisenklee, echtes Salomonssiegel, Kreuzblume, Faulbaum, Elsbeere und Speierling, und etliche andere mehr. Während für die einen Teilnehmer die meisten noch unbekannt waren, freuten sich die erfahreneren, diese Pflanzen wieder einmal zu sehen. Noch mehr Arten und grössere Exemplare wären um diese Zeit zu erwarten, hätte es in der letzten Zeit nicht extrem wenig geregnet.

Ein lichter, südexponierter Föhrenwald, hier gar auf besonders magerem Boden, ist für Kenner ein klarer Hinweis darauf, dass darin Orchideen zu erwarten sind. Und sie waren auch wirklich da, vor allem die früh blühenden: Spinnen- und Fliegenragwurz, das weisse Waldvögelein und das männliche Knabenkraut (ob es auch ein weibliches gibt?). In grösserer Anzahl zu sehen waren das Helm-Knabenkraut (mit dem leicht merkbaren wissenschaftlichen Namen Orchis militaris) und das weisse Breitkölbchen, den älteren noch unter dem Namen Waldhyazinthe bekannt. Der magere, fast humusfreie Boden dieses Gebiets stammt aus der Zeit, als unterhalb noch ein Rebberg existierte und man mühsam den Humus dorthin gekarrt hat, in der - wie man heute weiss - irrigen Meinung, damit die Reben düngen zu können. Dies und viel mehr erfuhr man unter der kundigen Leitung des Natur-Führers Benno Zimmermann, Präsident des Naturschutzvereins Wittnau und Aktiver im Jurapark. Rund um das Naturschutzgebiet grüssten Meere von Wiesensalbei aus den blühenden Magerwiesen, von denen man auf dem Rückweg ins untere Fricktal nur träumen konnte.

www.nvvr.ch

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