Am Mittwoch-Nachmittag konnte unser erfahrene Wanderleiter Peter Fedeli 24 Senioren zur zweiten Wanderung 2014 beim Parkplatz Sportplatz Schützenrain begrüssen, wiederum bei bestem Wetter. An diesem Tag war auch „Seppitag“. (Ein schöner Josefstag ein gutes Jahr verheißen mag). Forschen Schrittes marschierten wir los über die vielbefahrene Schönenwerderstrasse Richtung Sonnenweg. Dank der guten Witterung der letzten Tage waren die Wege trocken. Nun stiegen wir ständig bergan und schon mussten sich einige der warmen Winterjacke entledigen, da man schon ein wenig ins schwitzen kam. Der Weg führte uns Richtung Oberes Paschipeterloch bis zur Abzweigung Steiggässli hin zur Kreuzung Tann 502 m. Eine wichtige Kreuzung, wie man den Wegweiser-Tafeln entnehmen kann. Auch der bestbekannte Planetenweg führt hier vorbei. Bis zum Grenzweg, wo auch ein alter Grenzstein (1468) steht, war‘s nicht mehr weit. Nun sind wir schon im Kanton Solothurn. Auf der Grenzwegkreuzung sieht man die Einmündung des Fabrikwägli, und ein Abschnitt des Aarewanderweges. Wir haben uns gefragt, woher kommen die Namen und Bezeichnungen all‘ dieser Waldwege??

Dem Grenzweg folgend erreichten wir das schöne Gretzenbacher Waldhaus. Das war auch der höchste Punkt unserer Wanderung. Schnell verteilten sich alle auf den vielen Bänklein zu einer kurzen Rast. Auf einem namenlosen stark abfallenden und verwurzelten Waldweglein erreichten wir den Dorfeingang von Gretzenbach, welches eines der ältesten Dörfer in dieser Gegend ist. Der Ölihofstrasse und der Hasenstrasse entlang bis ganz hinunter erreichten wir dann das schöne Restaurant Frohsinn. Fast eine Stunde verweilten wir in gemütlicher Runde und angeregten Gesprächen in dieser schönen Gaststube. Im hinteren Teil von Gretzenbach Richtung Schönenwerd konnte man feststellen, dass der Bauboom auch vor diesem Dorf nicht halt gemacht hat.

Durchs Pfarramt und Lehengut nahmen wir die nächste Steigung im Wald, hinauf bis zur Schönenwerderstrasse, die wir Richtung Eggacher überquerten. Nun fing man an die Strapazen dieser Wanderung zu merken, denn die Länge der Gruppe verteilte sich auf fast 200 m . Etwas müde, aber zufrieden erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt. Die meisten fuhren direkt nach Hause, aber einige kehrten in Oberentfelden noch einmal ein, um diesen unvergesslichen Wandertag mit einer „Hopfomaltine“ abzuschliessen.

Als nächstes kommen am 23. April eine Radtour und dann am 22. Mai die Frühsommerwanderung zur Durchführung.

Eduard Matter