Orchesterverein Rheinfelden

Frühlingskonzert des Orchesters beider Rheinfelden

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Swing and Sound –mit dem Orchester beider Rheinfelden

(DE) Zu unterhaltender Musik aus dem 20. Jahrhundert lud das in großer Formation erscheinende Orchester am Sonntag den 10. Juni 2018 in den Kurbrunnensaal zu Rheinfelden ein. Mit Kompositionen aus England und Amerika entführte es die zahlreich erschienenen Gäste in die Welt des Musicals. Eine freundliche Atmosphäre, unterhaltsam mit viel Swing und Emotion.

Zum Auftakt hörte man aus „My fair Lady“ die bekannte Suiten “I could have danced all night“ und „A Tribute to Lerner and Loewe“. Damit war man bereits voll in die schwungvolle Klangwelt des Musicals eingetaucht.

Monika Kordowich interpretierte virtuos als Solistin „The Lark Ascending“ von Ralph Vaughn-Williams. Dieses traumhafte, romantische Stück, mit der zart tirilierenden Lerche hat das Publikum verzückt. Die Begleitung des Orchesters und der Bläsersolisten war äußerst delikat und bot der Solistin einen schönen Hintergrund. Doch letztlich stieg die Lerche alleine mit den zartesten Girlanden hoch in den Himmel auf.

Mit Aaron Coplands „Quiet city“ hatte das Orchester ein weiteres Highlight erarbeitet. Die temperamentvollen Trompeten- und Englisch-Horn-Solis von Ed Cervenka und Dominique Fauquex zeichneten wunderbar die Umrisse einer ruhenden Stadt, die man durchwandert. Die verschiedensten Eindrücke und Klanggebilde steigen hoch und kreieren einen fast zeitlos wirkenden Klangteppich, in den das Publikum hineinträumen kann, um dann energisch wieder geweckt zu werden.

Die drei Tänze aus dem Ballett „Rodeo“ verlangten vom Orchester vollen Einsatz. Die Bläser und die drei jugendlichen Schlagzeuger hatten ihre große Show. Diese ging dann gleich weiter im Schlussstück vom Elmer Bernsteins „The Magnificent Seven“, wobei Martin Hürzeler auf Trompete brillierte. Die berühmte Filmmusik verführt uns mit den Cowboys zu einem Ritt durch die Weiten der Prärie.

Zum Schluss dann der witzige Knüller von Leroy Anderson’s „The Typewriter“. Er wurde von den drei jungen Schlagzeugern mit einer lustigen, clownesken Präsentation einer mechanischen Schreibmaschine eingeführt. Da zeigte Loïc Meyer, dass man auch ohne KV-Abschluss dieses „Musikinstrument“ exzellent beherrschen kann.“ Die Schreibmaschine als Solistin wurde mit einem begeisterten Applaus belohnt.

Dorothea Ernst

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