Da dieser Begriff den Kindern der Unterstufe noch nicht bekannt ist, wurde vor allem zur Thematik der Ausgrenzung gearbeitet. Jedes Kind kennt das Problem, dass es nicht mitspielen darf, dass es ausgelacht oder geärgert wird.  Mit Hilfe von verschiedenen Bilderbüchern und anschliessenden Rollenspielen und Gesprächen wurden die Kinder auf die Problematik aufmerksam gemacht und für die Rollenverteilung Täter und Opfer sensibilisiert.
In den anderen Primarklassen wurde das Thema Rassismus so bearbeitet, dass die Schüler von ihren Heimatländern Gegenstände mitbrachten und so den Mitschülern die Besonderheiten ihrer Heimat zeigen konnten.
Es wurden in den anderen Klassen vertiefende Gespräche über Rassismus geführt und in Rollenspielen wurden alltägliche Situationen dargestellt und die möglichen Verhaltensmuster geübt.
Auch für alle fünf Oberstufenklassen stand der Tag ganz im Zeichen des Themenkreises Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus. Ein Team von acht jungen Leuten der Organisation Imagine-Festival aus Basel betreute nach einer kurzen gemeinsamen Einführung vier gemischte Schülergruppen in gut strukturierten Workshops. Hier wurden zum Thema gezielt Informationen zusammengetragen, Begriffe geklärt, Erlebnisse ausgetauscht und lebhafte Diskussionen geführt. Danach wurden Lösungsansätze zum Umgang mit dem Anderssein gesucht und alle Ergebnisse auf grossen Plakaten festgehalten, die im Schulgang an Stellwänden aufgehängt wurden.
Am Nachmittag wurde im Klassenunterricht die Thematik auf viele Arten weiter vertieft. Dabei entstanden auch farbig bemalte Steine, die am Freitagmorgen in der Umgebung des neu geschaffenen Biotops zu einer bunten Spirale ausgelegt wurden. Symbolisch wurde damit ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für das Miteinander an der Schule Stein gesetzt.
Parallel dazu wurden an beiden Tagen neue Peacemaker ausgebildet. Unter der Leitung von Ron Halbright und Susanne Streibert von NCBI (National Coalition Building Institute) wurden aus den Klassen 3. Primar bis 3. Oberstufe 21 Peacemaker (Friedensstifter) ausgebildet. Je ein Mädchen und ein Knabe pro Klasse vertreten dieses Schuljahr jeweils die eigene Klasse. Sie haben die Aufgabe bei Konflikten auf dem Pausenplatz konstruktiv einzugreifen.
Zum Abschluss wurde ihnen für die erfolgreiche Ausbildung ein Diplom ausgehändigt. (W. Fasolin/F. Agustoni)