Im gemütlichen Rahmen bei Weisswurst, Brezeln und Murianer Lonzi-Bier begrüsste Jörg Weiss, Präsident der FDP Bezirk Muri, als Gastreferenten den bekannten Nationalrat Philipp Müller aus Reinach. Philipp Müller, gelernter Gipser, heute Generalbauunternehmer, vertritt seit 2003 die FDP Aargau im Nationalrat, zuvor war er Mitglied des Grossen Rates. Er stellte den Anwesenden einmal mehr unter Beweis, welch begnadeter und kompetenter Politiker er ist. Sympathisch und authentisch berichtete er über die neuesten Entwicklungen in Sachen Euro/Wirtschaftskrise, welche er als Mitglied der nationalrätlichen Wirtschaftskommission WAK an vorderster Front miterlebt. Gemeinsam mit Parteipräsident Fulvio Pelli (ebenfalls WAK-Mitglied) sei es gelungen, hier wichtige Akzente zu setzen. Philipp Müller als Kommissionssprecher der WAK kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Auch sei die FDP-Fraktion - entgegen anderslautender Gerüchte - heute eine sehr gut harmonsierende und effiziente Truppe. Müller bedauerte ausserordentlich, dass die Erfolge der FDP in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen werden. Die FDP gewann ein Anfang Jahr publiziertes Rating des Schweizerischen Gewerbeverbandes über die gewerbefreundlichsten Nationalräte haushoch, belegte sie doch die ersten 16 (!) Plätze der Rangliste. In einer jüngst veröffentlichten Studie des Meinungsforschungsinstitutes GfS Bern wurde aufgezeigt, dass die FDP auch die effizienteste Partei ist, die am meisten zu den politischen Lösungen im Land beiträgt. Weiter zeigte die NZZ auf, dass die FDP die liberalste Partei der Schweiz ist und „liberal" bei anderen Parteien und Gruppierungen nichts anderes als Etikettenschwindel ist.

„Weniger Affentheater in Bern!": Jungfreisinnige mit drei Freiämter Nationalratskandidaten
Es bleibe nichts Anderes, als weiter für die freisinnige Politik zu kämpfen, schloss Müller und freute sich, dass vier aufstrebende jungfreisinnige Nationalratskandidaten zu den Zuhörern zählten und sich anschliessend kurz vorstellten. Yatin Shah - als Präsident der jungfreisinnigen Freiamt und Einwohner von Waltenschwil der „Lokalmatador" der Bezirkspartei Muri - will mit seiner Kandidatur für den Nationalrat für mehr Innovation und Freiheit anstelle von neuen Gesetzen und Vorschriften sorgen. Jan Severa aus Wohlen kämpft für „weniger Affentheater in Bern", was auch von Nationalrat Müller zustimmend zur Kenntnis genommen wurde. Der Oberlunkhofer Silvan Hilfiker ist seit vergangenem Jahr Finanzchef der FDP Aargau und bewirbt sich ebenfalls auf der jungfreisinnigen Liste für einen Sitz in Bern. Er sieht die Freiheit als Basis für einen starken Wirtschaftsstandort Aargau. Angeführt wird die jungfreisinnige Liste 3b von der Parteipräsidentin Jeanine Glarner aus Wildegg, welche mit Nachdruck darauf hinwies, wie entscheidend der (jung)freisinnige Kampf gegen überbordende Reglementierungen und Verbote durch den Staat seien. Dafür kämpfen sie und die Jungfreisinnigen.

Als zweiter Kandidat der FDP-Hauptliste 3a nebst Philipp Müller war Johannes Jenny aus Baden anwesend. Ihm stehen als Geschäftsführer von Pro Natura Aargau die Umweltthemen nahe. Er betonte wie wichtig es sei, gerade auch in diesem Bereich wahrhaft liberale Lösungen zu vertreten und dass liberales Denken keineswegs im Widerspruch zum Umweltschutz stehe. Präsident Jörg Weiss dankt allen Kandidierenden für ihr grosses Engagement und wünschte im Namen der Bezirkspartei viel Erfolg. Im gemütlichen Rahmen liess man den Abend bei angeregten Diskussionen ausklingen.


FDP.Die Liberalen Bezirk Muri