Grüne Brugg

Fraktionsbericht der Grünen Brugg

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Grüne weisen Stellenbegehren des Bauamts zurück

An ihrer ersten Fraktionssitzung der aktuellen Amtsperiode waren sich die Grünen Brugg schnell einig über die an der Einwohnerratssitzung vom 24. Januar vorzunehmenden Wahlen. Alle von den Parteien portierten Kandidatinnen und Kandidaten werden unterstützt. Die Grünen freuen sich sehr, sich für das Ratsvizepräsidium in den Jahren 2014 und 2015 bewerben zu dürfen und schlagen Barbara Horlacher zur Wahl vor. Als Mitglied der Finanzkommission nominiert die Fraktion Urs Häseli (bisher). Für das Wahlbüro der Gemeinde stellt sich Elisabeth Gisler (neu) zur Verfügung.

Unumgänglich und deshalb unbestritten ist für die Grünen die Erneuerung des Informatik-Betriebssystems und der Office-Suite. Demgegenüber sorgen die beiden Stellenbegehren für heftige Diskussionen innerhalb der Fraktion. Die Grünen empfinden es grundsätzlich als stossend, dass nicht bereits im Rahmen der letztjährigen Budgetdebatte auf die sich abzeichnenden Ressourcendefizite aufmerksam gemacht wurde. Aufgrund der prognostizierten Zunahme der Steuerpflichtigen und der bereits heute sehr hohen Anzahl an Dossiers, welche die Mitarbeitenden der Brugger Steuerverwaltung bearbeiten, wird die Fraktion einer Stellenerhöhung beim Steueramt zustimmen. Demgegenüber erscheint den Grünen eine Stellenaufstockung bei der Abteilung Planung und Bau (Bauamt) derzeit nicht angebracht, obwohl sie grundsätzlich anerkennen, dass auch hier Anzeichen für Ressourcendefizite bestehen. Aus Sicht der Grünen ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht genügend bekannt, wie sich die im Verlauf des letzten Jahres bei der Abteilung Planung und Bau vorgenommenen Organisationsänderungen und Prozessoptimierungen auswirken werden. Ausserdem bleibt für die Grünen, trotz Ausführungen in der Vorlage und zusätzlichen Angaben anlässlich der Informationsveranstaltung unklar, wo die zusätzlichen Stellenprozente Entlastungen bringen, und wo sie Kapazitäten schaffen sollen bzw. wie ein entsprechendes Stellenprofil aussehen müsste. Die Grünen werden dem Rat deshalb die Rückweisung der Vorlage beantragen.

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