Bezirksschule

Flaschenpost von der Insel Rosy

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Ski- & Snowboardcamp der 3. /4. Bezirksschule Reinach in Grächen

Das diesjährige Schneesportlager stand ganz unter dem Motto „Reif für die Insel". Es wurde alles daran gesetzt, dass ein möglichst echtes Inselfeeling aufkam. Dieses Kunststück gelang so gut, dass die Woche zu einem tollen Erlebnis wurde.
Bei heftigem Schneefall stiegen die 12 Schülerinnen, 14 Schüler und 7 Leiter am Sonntag ins Schiff, das nach Grächen gesteuert wurde. Die Stimmung im Schiff war ausgezeichnet, sodass die gut vier Stunden im Flug vergingen. Nachdem die letzten engen Kurven bis nach Grächen bezwungen wurden, legte das Schiff dann auch sicher an der Insel Rosy an. Der Kapitän des Schiffes wurde mit hysterischen Rufen verabschiedet. Darauf wurden die Zimmer auf der Insel bezogen und die Inselküche servierte den angekommenen Gästen ein erstes, feines Essen. Der Abend wurde mit dem Erfinden eines Inselgrusses in Gruppen angefangen. Danach wurde das Lager von einem Schüler in den Inseltanz zur Musik „Ab in den Süden" eingeführt. Schliesslich gab es ein Quiz, bei welchem Wissen zu Inseln gefragt war. -Jeder Abend wurde mit der Ehrung des Rosy-Stars abgeschlossen. Den Wanderpokal erhielt man für besondere Leistungen auf oder neben der Piste. All die Gewinner wurden „unter den Palmen" abgelichtet und erhielten einen Preis.
Eisige Temperaturen auf der Insel
Am nächsten Morgen galt es zum ersten Mal um 7:15 Uhr aufzustehen. Danach kam die Premiere von der Sendung des Rosy Island Radio mit dem beliebten Moderator Gianin Müller und der Early Morning Band. Von nun an wurde man mithilfe dieses Senders jeden Morgen fit für die Piste gemacht. Jeweils um 9:00 Uhr war Abmarsch zur Gondel. Nach dem täglichen Einlaufen ging es dann in 3 Skigruppen und 4 Snowboardgruppen ab auf die Piste. In dieser Woche lernten die Teilnehmer sehr viele Grundlagen, Schwungformen und Freestyle von ausgebildeten J+S-Leitern. Doch schon nach kurzer Zeit begannen den Sportlern die Finger und Füsse einzufrieren. Die Temperatur belief sich auf -10 Grad und tiefer. Das Frieren wurde mit einem nicht allzu grossen aber tollen Skigebiet belohnt. Nach dem Nachtessen gab es dann einen Inselsechskampf mit Pantomime, Kaugummiweitwurf, Suchen nach einem Reim, passend zum Wort Insel und vielem mehr. Zur Abrundung gab es ein Inselkino mit einem ersten Teil von „Die Insel".
Am Dienstag war die Temperatur dann schon etwas milder. Das Fahren im Schnee machte so allen schon viel mehr Spass. Schon etwas müde, legte man sich am Abend in die Beachkleider (Schneebekleidung), um draussen im Sand (Schnee) ein Beachballturnier zu bestreiten. An diesem Turnier durfte die Beachbar (Schneebar) mit heissem Punch natürlich auch nicht fehlen. Es ging sehr lustig zu und her, denn der Sand war an einigen Stellen sehr tief! Danach wurden wiederum verschiedene Gruppen gebildet, in welcher sich alle mit verschiedenen Utensilien in einen anderen Charakter verwandeln mussten. So wurden beispielsweise Knaben zu Mädchen verändert und andere in Bauern oder Morgenmuffel.


Unterhaltsame Abende
Auch auf der Piste lief es hervorragend. Einige Ski- und Snowboardfahrer zeigten wahnsinnigen Mut, und machten unglaubliche Sprünge über eine Schanze (Kicker). Am Mittwochabend war dann freies Abendprogramm angesagt. So konnte man sich mit einem Beachsoccer-Turnier (Töggeli-Turnier) oder Gesellschaftsspielen vergnügen. Danach wurde noch der zweite Teil vom Film „Die Insel" gezeigt.
Am Donnerstag war es bewölkt, dafür die Temperatur angenehmer. Auf der Piste waren bereits schon einige Fortschritte ersichtlich. Das Abendprogramm wurde mit einer unterhaltsamen Talkshow begonnen, bei welcher alle Teilnehmer irgendwelche Persönlichkeiten spielen mussten. Darauf folgte ein nächster Teil, bei dem möglichst viele Sugus in den Mund gestopft werden mussten, oder man einen Krug voll Wasser zu viert möglichst schnell austrinken musste. Später gab es Stau auf dem WC! Leider gab es an jenem Tag auch eine grössere Verletzung(Bänderanriss am Fuss) und mehrere kleinere Verletzungen. Der Schiffsarzt stand den Patienten mit Rat und Tat zur Seite.
Am letzten Schneesporttag begann es während der Mittagspause zu schneien, sodass nach dem Mittagessen ideale Schneeverhältnisse vorherrschten. Für die Sportler war das ein würdiger Abschluss. Am Freitagabend gab es eine Schnitzeljagd im Dorf, bei der am Schluss fast alle eine Fackel trugen. Das Ziel war ein Fussballplatz, auf dem ein Vulkan angezündet wurde. Der Abend wurde mit der heiss erwarteten Beachparty abgerundet. Bei dieser Party an der Beach wurde wild getanzt. Es gab wiederum eine Beachbar, diesmal mit Chips und Rimuss. Um 00:30 Uhr hatten die meisten genug getanzt, und man begab sich zum letzten Mal ins Kajütenbett.


Abschluss der Woche und Dank
Am Samstag hiess es dann um 7:00 Uhr aufstehen, um zu putzen und rechtzeitig in den Car steigen zu können. Die Heimreise erwies sich als mühsam, denn man stand eine gute Stunde im Stau. Aber schlussendlich wurde nach insgesamt gut sechs Stunden Reise Reinach ganz erreicht.
Zum Schluss gehört allen Leitern des Lagers, welche extra eine Woche Ferien Zeit genommen haben, ein riesiges Dankeschön, ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen. Auch der Küche, die hervorragend gekocht hatte, gehört ein sehr grosser Dank. Herr Schürmann und Frau Hürzeler hatten die Hauptleitung und jederzeit alles unter Kontrolle. Grosses Lob!
Fabian Kleeb, Klasse 4c

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