Die SKEMA Kampfkunstschule Aarau erlebte am Wochenende einen überraschenden Besucheransturm. In Aarau folgten der Einladung zum Infotag gut 120 Erwachsene, Jugendliche und Kinder.

Fast alle Besucher nahmen am Morgen am Schnuppertraining teil. Dieser gewährte einen kurzen Einblick in die verschiedenen Kampfkunst-Disziplinen, die in der SKEMA Aarau unterrichtet werden. Die Präsentation im Sinne eines Workshops anstatt einer Vorführung hatte für die Teilnehmer den Vorteil, dass sie die verschiedenen Kampfkünste am eigenen Körper erfahren konnten. Im Tai Chi erlebten die Besucher die wohltuende beinahe regenerierende Wirkung dieser Kampfkunst. In Wing Chun Kung Fu wurden Fäuste verteilt - dank der Instruktion des Schulenleiters Peter Spitzer aber ebenso gut abgewehrt. Und im Eskrima nahmen die Workshop-Teilnehmer sogar Waffen zur Hand, um damit erste Angriffe und vor allem die Abwehren dazu einzuüben. Parallel zu den Erwachsenen vollführten die Kinder bei Instruktor Emilio Lomazzo erste Bewegungen aus dem Kinder-Wushu.

Kampf oder Kunst?

Schulenleiter Peter Spitzer nutzte die Gelegenheit, den interessierten Besuchern nicht nur die Praxis, sondern Bruchstücke der Philosophie, die hinter dem Kung Fu steht, näherzubringen. Auch erklärte er den Unterschied zwischen einem Kampfsport und einer Kampfkunst. „Im Kampfsport gibt es Regeln, nach diesen können Wettkämpfe ausgeführt werden. Kung Fu ist aber für die Strasse gemacht - dort gibt es keine Regeln", sagte Peter Spitzer.

Plötzlich Kampfkünstlerin

Im Anschluss an den Workshop durften sich die Besucher gratis an einem reichhaltigen Buffet bedienen. Dieses reichte vom währschaften Schweizer Zmorgen bis hin zu asiatischen Teigwarengerichten. Erst am späteren Nachmittag klang der Anlass aus. Jeder Besucher durfte eine Skema-Sporttasche mitnehmen. Eine Frau, die eigentlich nur wegen ihres Sohnes am Infotag erschien, meinte, sie würde nächste Woche ein Probetraining besuchen. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal noch zur Kampfkünstlerin werden könnte", sagte sie lachend. Ein 12-jähriger Bub sagte, er warte sehnlich darauf, endlich alt genug fürs Eskrima zu sein. Diese Disziplin mit Einsatz von Waffen darf in der SKEMA erst ab 16 Jahren ausgeübt werden.
Anmeldungen für Probetrainings www.skema.ch oder 062 823 06 58 SKEMA Aarau.