Als Dank für ihr Engagement lädt die Regionalstelle Freiamt des Schweizerischen Roten Kreuzes Aargau seine 140 Freiwilligen zum Abendessen in ein Wahrzeichen der Freiwilligenarbeit ein.

Wohlen.- „Nach was riecht es hier?“, fragt Josef Sachs, Vorstandsmitglied des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Aargau, die rund 80 Anwesenden im Vereinslokal Circolo A.C.L.I. in Wohlen. „Nach Risotto, Kaffee, Tiramisu und vor allem nach Freiwilligenarbeit“, antwortet er schmunzelnd.

Kein Wunder, das Begegnungslokal wurde vor 30 Jahren grösstenteils in Freiwilligenarbeit von der Italienischen Arbeiterbewegung (A.C.L.I.) gebaut und beherbergt an diesem 1. Juli die freiwilligen Helfer der Regionalstelle Freiamt des SRK Aargau. „Freiwilligenarbeit ist ein Geben und Nehmen“, betont Sachs. „Für alles was ihr euren Mitmenschen gebt, sollt ihr etwas zurückerhalten. Dieser Abend ist für euch.“

Die Freiwilligen lassen sich nicht zweimal bitten und bald ist der Apéro in vollem Gange. Zur Unterhaltung gibt es ein Quiz zu lösen und Boccia-Nachhilfe vom Schweizermeister Gennaro Cristallo aus Wohlen. Auch SRK Aargau Geschäftsführerin Regula Kiechle holt sich ein paar Tipps bevor sie zu einer kurzen Dankesrede ansetzt. „Als Chauffeure für unseren Fahrdienst und als Besuchs- und Begleitpersonen für ältere und beeinträchtigte Personen schenkt ihr euren Mitmenschen das Wertvollste überhaupt: Zeit und Aufmerksamkeit“, so Kiechle. Regionalstellenleiterin, Chantal Stähli, schliesst sich dem Lob an: „Ihr Freiwilligen seid die Mannschaft, die unser Schiff im Freiamt auf Kurs hält.“

Auch für die Circolo-A.C.L.I. Crew gibt es nach dem hervorragenden Essen nur positive Worte. Als Höhepunkt des Abends werden danach die Jubilare geehrt, Austritte verdankt und originelle Preise fürs Quiz verliehen. Grösste Ehre gebührt dabei Johanna Baur für ihr 30-jähriges Jubiläum als Fahrerin beim Rotkreuz-Fahrdienstes. „Zu fünft sassen wir damals in der Stube und wollten etwas Sinnvolles tun“, erzählt die rüstige Seniorin. „Also sind wir zum Rotkreuz-Fahrdienst gegangen.“ Ein Happyend für den Fahrdienst und für diesen Abend.