Frauenturnverein

Es ging wild und spitz zu und her

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Turnfahrt des Frauenturnvereins Fahrwangen

Nicht eine Einladung zur Turnfahrt, sondern einen Marschbefehl erhielten die Turnerinnen vom FTV Fahrwangen. 18 Frauen packten ihren Rucksack und reisten mit dem Bus und Zug nach Zug. Mit dem Bus ging es weiter bis zur Talstation der Standseilbahn, welche die Gruppe auf den Zugerberg führte. Nach einem Kaffeehalt ging es mit vollgepacktem Rucksack Richtung Alpli. Bis dahin war es eine gemütliche Wanderung, doch dann fing die Steigung an. Unzählige Treppenstufen, die Sonne und die drückende Hitze machte den Frauen zu schaffen. Nun wusste man warum es einen Marschbefehl gab, denn es gab keine andere Möglichkeit als zu marschieren, wollte man das Tagesziel erreichen. Nach rund einer Stunde haben die ersten den Gipfel des Wildspitzes auf 1580m durchgeschwitzt und erschöpft erklommen. Die Rundumsicht liess jedoch die Strapazen schnell vergessen. Rigi, Pilatus, Mythen, Fronalpstock und viele weitere bekannte Berge der Innerschweiz konnte man erblicken. Leider war die Fernsicht etwas dunstig, aber in Umrissen konnte man sogar den Baldeggersee erkennen. Nach dem Zimmerbezug hat man sich das feine Nachtessen redlich verdient. Bei Gesang und Mäxle waren alle wieder fit und man genoss die gute Stimmung. Am Sonntagmorgen war der Himmel verhangen. Nach einer Lagebesprechung hat man sich für den kürzeren Abstieg entschieden. Statt nach Unterägeri ging es hinunter nach Morgarten. Das dieser Schlachtplan der richtige war, zeigte sich als es just dann zu regnen begann, als die Frauen ihr Picknick am Seeufer ausgepackt hatten. Da man früher als erwartet unten ankam, stand noch eine Schifffahrt auf dem Ägerisee zur Auswahl. Da es jedoch immer heftiger regnete, fiel diese wortwörtlich ins Wasser. So begaben sich die Frauen ins nahe Restaurant und genossen stattdessen einen feinen Dessert. Da sich das Wetter nicht zu ändern schien, wurde kurzerhand der Marschbefehl aufgehoben und die Frauen setzten sich in den nächsten Bus um die Heimreise anzutreten. So war man etwas früher als erwartet zu Hause, was jedoch nach der Anstrengung vom Samstag und der kurzen Nacht niemand bedauerte. Die beiden Reiseleiterinnen Ruth und Rosmarie hatten alles sehr gut organisiert und hatten jederzeit den Überblick über die Frauenkompanie. (uer)

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