Wenn gut zwei Dutzend Freiwillige der beiden Natur- und Vogelschutzvereine von Suhr und Unterentfelden sich wie alle Jahre am zweiten März-Samstag in der Brüelmatte zur Arbeit treffen, dann wird einiges bewegt. 

Damit alle Helfenden zufrieden nach Hause gehen konnten, wurde beim diesjährigen Arbeitseinsatz speziell darauf geachtet, sichtbare Spuren zu hinterlassen. So wurde bei der Waldrandaufwertung nicht Kosmetik betrieben, sondern es wurde mit der „grossen Kelle angerührt“. Zur Verlängerung des südwest-exponierten Waldrandes der Ersatzaufforstung für die Suhrentalstrasse wurden zwei ca. 20 auf 30 Meter grosse Buchten geschlagen. Einzig ganz wenige sehr grosse und wertvolle Bäume wurden stehen gelassen. Das Schnittgut wurde zu mehreren Asthaufen aufgeschichtet, was für die Deckung und den Schutz von Blindschleiche, Igel, Marder und Co. von grossem Nutzen sein wird. Die Buchten machen im Moment zwar noch einen etwas kahlen Eindruck; diese Wunden werden aber bald wieder verheilt sein. Wichtig ist nun, dass diese offenen Stellen in Zukunft auch tatsächlich offen bleiben, denn das viele Licht, das nun auf den Boden gelangt, kommt sehr vielen Pflanzen zu Gute, die im Schatten keine Chance hätten.

Eine kleinere Gruppe war damit beschäftigt, die geschnittenen Äste der zahlreichen Hochstammobstbäume zu entsorgen. Wieder andere pflegten den Rand des Biotopes mit den drei Weihern: Dort wurde sämtliches Gehölz bodeneben zurückgeschnitten.

Die währschafte, köstliche Gemüsesuppe mit Wienerli kam bei diesem recht feuchten Wetter sehr gut an.