Judo

Enttäuschender Jahresbeginn 2019 für Evelyne Tschopp

Evelyne Tschopp in einem Kampf.

Die Judokämpferin hat keinen guten Start in die neue Saison erwischt. Nun folgt eine Pause, bis es mit dem nächsten grossen Turnier weitergeht.

Ähnlich wie vor vier Jahren startete die Muttenzer Judokämpferin - nach einer sensationellen Saison 2018 - nicht wie geplant ins neue Jahr. Das erste Turnier nach einer Aufbau-Phase im Januar, der Grand Slam von Paris, an welchem sie es bereits einmal bis in den Final (den sie gegen Kelmendi verlor) geschafft hatte, verlief für die Baselbieterin so gar nicht nach Wunsch.

Sie schied bereits in der ersten Runde gegen die Siegerin des Panamerican Open 2019 aus. Die bei den Juniorinnen erfolgreiche Nachwuchs-Athletin Larissa Pimenta aus Brasilien gewann den Kampf gegen die Schweizerin mit Ippon.

Nicht besser erging es ihr am Grand Slam in Düsseldorf zwei Wochen später. Dort traf sie nach einem Freilos in der ersten Runde auf die starke Japanerin Chishima Maeda, eine der Favoritinnen des Turniers, welche sich dann später die Bronzemedaille holte. Leider war gegen die Asiatin kein Schweizer Kraut gewachsen.

Gute Erinnerungen an das nächste Turnier

Bei diesem Kampf verletzte sich Tschopp leicht an der Schulter und entschied sich in der Folge, auf die Teilnahme am heimischen Europa-Cup-Turnier in Uster am vergangene Wochenende zu verzichten um die Verletzung ganz ausheilen zu lassen.

Evelyne Tschopp braucht noch ein einziges gutes Resultat bis zum Mai dieses Jahres um sich optimal für die zweite Qualifikationsphase für die olympischen Spiele in Tokio zu positionieren.

Das nächste Gross-Turnier steht Ende März auf dem Programm. Die Reise geht nach Tiflis an den Grand Prix von Georgien. An dieses Turnier hat Tschopp gute Erinnerungen, gewann sie doch im letzten Jahr dort die Silbermedaille!

Abhaken und nach vorne schauen ist also jetzt angesagt. Evelyne Tschopp wird sich  mit ihrer Erfahrung auf dem internationalen Parkett nicht aus der Ruhe bringen lassen und diese Niederlagen verarbeiten können. Das Ziel Olympia 2020 ist klar vor Augen und bisher ist sie trotz missglücktem Saisonstart voll auf Kurs.

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