MusikGesellschaft Rohr

Eine Wohltat für Ohren, Augen und Gaumen

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Ein Unterhaltungsabend, der alle Sinne ansprach, bot die MGR am 28. März 2015 in der Auenhalle Aarau Rohr.

Unter dem Motto „Füür ond Flamme“ versprach das Programm feurige Musik, flammende Effekte, Tanz und Gesang, also einen Abend mit Überraschungen.

Die sympathische Eliane Stocker führte kompetent und humorvoll durch das Programm. Ihr professionelles Auftreten und ihr Charme fesselte alle von Beginn an. Aber auch die Mitglieder der MusikGesellschaft zeigten sich von ihrer besten Seite. Schon die Eröffnung mit Glocken und dem Negerbegräbnis liess aufhorchen. Mit einer Erinnerung an „Satchmo“ begann das Konzert. Der Klezmer „Battare Prosciutto“, erst schwermütig, dann leichtfüssig-tänzerisch endete mit einem echten Lichtblitz. Nach dem traditionellen Marsch „Hexenbanner“ wurde Helen Fischer angesagt! Nicht persönlich aber drei ihrer Titel, nämlich „Die Hölle morgen früh“, “Mitten im Paradies“ und „Atemlos“. Die Sängerin Daniela Locher interpretierte mit ihrer klangvollen Stimme zwei Titel, subtil unterstützt von der MGR. Der dritte Titel erklang instrumental durch die MGR, die zeigte, dass ihnen auch dieser Musikstil liegt. Vor der Pause wurde noch spanisches Feuer mit „El Gato Montes“ und einem Schluss-Feuer geboten.

Im zweiten Teil präsentierten sich die Cornettisten. Das Trio Pia Hochstrasser, Bruno Widmer und David Kapaurer spielten „Unsere Feuerwehr“ und begeisterten damit das Publikum. Auch hier kamen Feuer und ein leibhaftiger Feuerwehrmann zum Einsatz. Im volkstümlichen „Ds Fyr vo dr Sehnsucht“ von Françine Jordi boten Rahel Schaffner (Altsaxofon) und Adi Hüppeler (Flügelhorn) ein gefühlvolles Zwiegespräch, dezent unterstützt von der MGR. Nach dem rassigen Hit „Great Balls of Fire“ erfolgte ein weiterer Höhepunkt im Programm: Das orientalische Liebeslied „Mustafa ya Mustafa“ wurde von der Tänzerin Nedja ausdrucksstark und in wallendem Gewand umrahmt – eine Augenweide.

Mit „Io senza te“, dem Erfolgstitel von Peter, Sue und Marc, schwelgte man in vergangenen Zeiten. Nächstens soll ein Musical mit diesem Titel starten. Noch ein Schweizer stellte sich vor: Mani Matter mit seinem Lied „S’Zündhölzli“. Hier hatten Posaune, Trompete und Altsaxofon Gelegenheit, solistisch zu brillieren. Im Schlusstitel „The Show must go on“ wurde die Musik von Freddie Mercury mit einem feurigen Schlussbouquet ergänzt. Nach einer Zugabe, einem traditionellen Marsch, verabschiedete sich die MGR.

Vor und nach dem Konzert konnten alle die Küche von Willi Kaspar geniessen. Das Chili con Carne war ein Hit. Kaffee, Kuchen und Glaces wurden als Nachtisch angeboten.

Um 23 Uhr boten die Tänzerin Nedja und der Feuerkünstler Maurice de la Croix gemeinsam eine Show mit Feuer und orientalischem Bauchtanz. Die spontan inszenierte Choreographie der beiden gelang ausgezeichnet – ein weiterer Augenschmaus.

Der Unterhaltungsabend der MGR war in jeder Hinsicht gelungen. Rassige, wie auch besinnliche Musik gekonnt dargeboten und mit Gesang, Feuer und Tanz eindrücklich unterstützt. Wir sind gespannt auf den nächsten Anlass der MGR.

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