Vor einer wunderschönen Kulisse, See, Berge, pfiff der Schiri die Partie pünktlich um 18.30 Uhr an. Beide Mannschaften begannen engagiert. Ein munteres Hin und Her im Mittelfeld. Torchancen waren zu Beginn auf beiden Seiten Mangelware. Nach 10 Minuten erhielt das Heimteam den ersten Freistoss zugesprochen.

Marytz konnte den Schuss beim Nachfassen halten. Nur ein paar Minuten später konnten Rebi und Marytz einen Angriff nur noch ins Out retten und Thun kam bereits zum 2. Eckball, der aber nichts einbrachte. Nun erwachten die Gäste aus Solothurn.

Nach einem guten Forechecking von Lina, die danach einen schönen Pass auf Carla spielte, kam der SCD zu einer riesigen Torchance. Die Solothurnerinnen waren nun das bessere Team und konnten sich noch die eine oder andere Torchance herausspielen. Leider blieb es nur bei den Chancen.

Kurz vor der Pause wurde Naomi auf der Aussenbahn überlaufen und die Thunerin konnte alleine auf Marytz im Tor von Derendingen losziehen. Der Schuss ging aber weit über das Tor. Im Gegenzug versuchte es Vanessa mit einem Vorstoss über links, der aber auch nicht zum Torerfolg führte.

Ausgeglichene zweite Halbzeit

Nach der Pause wurde Lina Schläfli durch Alana Burkhart ausgewechselt. Die 2. Halbzeit verlief wieder ausgeglichen, beide Teams kamen zu ihren Torchancen. Nach 64 Minuten war die Spielzeit für Aline Bühler zu Ende und sie wurde durch Katrin Suter ersetzt. Selin Wegmüller sah ihren hervorragend getretenen Freistoss nur knapp am Tor vorbeiziehen.

Nicht viel später konnten die Thunerinnen einen Freistoss ausführen, auch dieser ging haarscharf am Solothurner Gehäuse vorbei. Nach einem Eckball Thuns in der 80. Minute, konnte Marytz den Ball abfangen.

Der darauffolgende Abstoss hat sie dann gemäss Schiri ausserhalb des 16ers ausgeführt, was demzufolge ein Handspiel war und zu einem Freistoss für Thun führte. Und es kam wie es wohl kommen musste, diese Gelegenheit liessen sich die Thunerinnen nicht entgehen. Elena Brazzale versenkte den Freistoss zur vielumjubelten 1:0-Führung.

Den Gästen konnte nicht vorgeworfen werden, dass sie nun den Kopf in den Sand steckten, sie kämpften weiter, der Torerfolg blieb ihnen aber verwehrt. Auch die eingewechselte Vali, die den Platz von Jasmin einnahm, konnte nichts mehr bewirken.

Es war sicher von beiden Seiten nicht das beste Spiel, das die Zuschauer zu sehen bekamen und wieder einmal mussten die Derendingerinnen eine unglückliche Niederlage einstecken. Hoffen wir auf das nächste Heimspiel am Mittwoch, 25. April gegen den Leader Servette FC Chênois Féminin. Mit einer Leistungssteigerung und einer besseren Chancenauswertung liegt sicher einiges drin, auch gegen den Leader.