Faustball NLA

Eine Runde zum Vergessen für die Oberentfelder Faustballer

Captain Reto Hunziker und seine Teamkollegen vom STV Oberentfelden gewannen in dieser Runde keine weiteren Punkte.

Die letzte NLA-Qualifikationsrunde vor der Weihnachtspause verlief überhaupt nicht nach dem Geschmack der Oberentfelder: Sie verloren sowohl gegen das Schlusslicht aus Neuendorf wie auch gegen das Spitzenteam aus Diepoldsau.

Vor der zweitletzten Qualifikationsrunde vom letzten Sonntag in Neuendorf standen die Oberentfelder Faustballer auf dem vierten Rang in der Tabelle und hatten gute Karten, sich für das Final-4-Turnier zu qualifizieren. Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung des Saisonhighlights hätte das Team von Trainer Konrad «Koni» Keller am Sonntag machen können. Dafür hätten die Oberentfelder das Direktduell gegen den Tabellenletzten aus Neuendorf für sich entscheiden müssen.

Doch dieses Vorhaben konnten die Suhrentaler nicht in die Tat umsetzen. Nach verlorenem Startsatz (9:11) konnte sich die Mannschaft um Captain Reto Hunziker steigern und das Spielgeschehen dank einem 13:11 im zweiten Durchgang ausgleichen.

Der STV Oberentfelden - im Bild Nicolas Schwander - musste sich sowohl Diepoldsau als auch Neuendorf geschlagen geben.

Der STV Oberentfelden - im Bild Nicolas Schwander - musste sich sowohl Diepoldsau als auch Neuendorf geschlagen geben.

Auch im dritten Satz lagen die Vorteile lange auf der Seite der Oberentfelder, die jedoch mehrere Satzbälle ungenutzt liessen und den Durchgang den Neuendörfern überlassen mussten. Dies war der Knackpunkt, denn der vierte Satz ging in der Folge klar an Neuendorf, das damit zum ersten Mal in dieser Saison ein Spiel gewinnen konnte.

Chancenlos gegen Diepoldsau

Entsprechend war Trainer Keller nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. «Für uns war es eine Runde zu viel. Wir hatten einige angeschlagene Spieler im Team, die zuletzt nicht voll durchtrainieren konnten. Das hat man gemerkt», so Keller. «Es war eine Knorzerei von Anfang bis zum Ende. Leider konnten wir unsere Unsicherheit nie richtig ablegen und haben zu viele Fehler gemacht. Das war eine sehr, sehr durchzogene Leistung.»

Kurz nach der Niederlage gegen Neuendorf stand bereits das nächste Spiel auf dem Programm. Diesmal hiess der Gegner Diepoldsau. Ein ganz anderes Kaliber als das Schlusslicht aus Neuendorf. Die Rheininsler sind amtierender Schweizer Meister und stehen in der Tabelle auf dem zweiten Rang.

Entsprechend schwierig war die Aufgabe für die Oberentfelder, die auch in diesem Spiel nicht wie gewünscht auf Touren kamen. Lediglich im zweiten Satz konnten sie mit den Favoriten aus der Ostschweiz mithalten, mussten sich am Ende aber trotzdem mit 0:3 geschlagen geben.

Wigoltingen zum Abschluss

«Wir sind froh, dass die Weihnachtspause ansteht. Jetzt haben wir Zeit, um runterzufahren und uns zu erholen. Dann werden wir im Januar wieder voll angreifen», verspricht Keller.

Das wird auch nötig sein, denn wenn die Oberentfelder sich doch noch für das Final-4-Turnier qualifizieren wollen, werden sie aller Voraussicht nach weitere Punkte benötigen. Und das wird alles andere als einfach, denn im letzten Spiel der Qualifikation wartet der aktuelle Tabellenführer aus Wigoltingen.

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