Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Aargau

Eine historische Reise durch Baden

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Zum diesjährigen Mitarbeiteranlass am 21. Juni hat sich die Regionalstelle Baden des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Aargau etwas ganz Besonderes überlegt. Die Rotkreuz-Mitarbeiter erwartet eine Stadtführung zum Thema Hexen, Mörder und Torschlusspanik.

Baden.- Pünktlich um 17 Uhr treffen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Theaterplatz in Baden. Begrüsst werden sie von den beiden Stadtführern Felix Hauser und Beatrice Candrian, die den 33 Anwesenden in zwei Gruppen die Geschichte der Stadt näherbringen. Der Fokus des Stadtrundgangs liegt auf den unsichtbaren und von der Gesellschaft gemiedenen Menschen, die einst Baden ihr Zuhause nannten.

Von Torschlusspanik und unter der Haube sein

Die zwei Stadtführer erzählen enthusiastisch über die Badener Geschichte. An Schauplätzen und mit Bildern von Kupferstichen unterstützt veranschaulichen die beiden, wie früher Hexen, Mörder, Dirnen und Brandstifter lebten und wie mit ihnen umgegangen wurde. Sie erklären, woher die Begriffe «Torschlusspanik» und «unter der Haube sein» kommen. Als man früher die Stadttore schloss, hatten die Bürgerinnen und Bürger Angst, ausserhalb der sicheren Stadtmauern bleiben zu müssen. Eine Haube trugen früher nur verheiratete Frauen, um anzudeuten, dass sie bereits vergeben waren. Dirnen hingegen durften ihre Haare offen tragen. Die Führung endet mit dem Aufstieg in den Badener Stadtturm, wo sogar noch bis 1984 in Einzelzellen Gefangene untergebracht wurden.

Ausklingen im Turm

Der Abend setzt sich im Restaurant Roter Turm fort. In einer kurzen Ansprache dankt der Präsident des Aargauer Roten Kreuzes, Hans Rösch, den Mitarbeitenden für deren Engagement. Danach geniessen die Anwesenden ein leckeres Nachtessen und tauschen sich rege über die bewegte Geschichte der Stadt Baden aus.

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