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Ein bunter Strauss bekannter Opern- und Operettenmelodien

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opera-brevis Konzert in Grenchen

Monica Angelini und Erwin Heusser brachten mit ihrem Chor "opera brevis" bekannte Opern- und Operettenmelodien in den schönen Saal bei Kinderheim Bachtelen.

Monica Angelini und Erwin Heusser sangen zum 100-Jahr-Jubiläum des FC Grenchen im Stadion oder waren bei einer 1.August-Feier zu hören. Nun waren Monica Angelini und Erwin Heusser mit ihrer musikalischen Gruppe «Opera Brevis» zu Gast im Saal des Kinderheims Bachtelen. Feierlich betrat der 30-köpfige Chor ganz in schwarz gekleidet, nach dem Vorspiel zum bekannten Freiheitschor aus Giuseppe Verdi’s Oper Nabucco – am Klavier gespielt von Sänger und Pianist Heusser – singend den Saal. «Va,

pensiero, sull’ali dorate», tönte es wohlklingend und berührend durch den Konzertsaal. Als sich der Klang zum ersten Forte steigerte, lief dem Publikum ein leichter Schauer den Rücken hinunter. Es spürte das innere Engagement

der Sängerinnen und Sänger beim Singen.

So wirkungsvoll, wie sie aufgetreten waren, verliessen sie den Raum, um den Platz den beiden Jüngsten der Gruppe zu überlassen: Der Nachwuchs-Sopranistin Larissa Augstburger (Tochter von Monica Angelini), die vor dem Maturabschluss steht und in einem kantonalen Förderprogramm für Musik steht und Philipp Saner, einem Klavierschüler von Erwin Heusser. Mit grosser

Sicherheit und mit erstaunlicher Ausstrahlung kredenzte die junge Sängerin die Arie der Zerlina «Batti, batti», aus Don Giovanni von Mozart. Souverän begleitete der Pianist.

Passendes Bühnenbild

Mit wenigen instruktiven Sätzen leitete Heusser jeweils zum nächsten Werk über. Und schon trugen die beiden Hauptsolisten des Abends, die Sopranistin

Monica Angelini und der Tenor Daniel Zihlmann das Duett von Violetta und Alfredo aus «La Traviata» von Giuseppe Verdi vor. Sie sang mit runder Stimme, die auch in der Höhe weich blieb. Dem Tenor – mit seiner kräftigen,

vollen Stimme – merkte man seine Bühnenerfahrung auf Opern- und Operettenbühnen im In- und Ausland sofort an.

Im zweiten Teil sprang das Programm ins Operettenfach. Geschickt wechselten Kostüme, oder brachten passende Accessoires Leben ins Bühnenbild. Bisweilen war Heusser als Bariton zu hören. Witzig, als er mit dem Chor zusammen die «Singschule» aus Zar und Zimmermann von Lorting zelebrierte. Das Publikum war begeistert und verliess nach der kräftig erklatschten Zugabe nur ungern den Saal. Susi Reinhart

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