Die Gastmannschaft aus Reinach legte einen fulminanten Start hin. Nach lediglich einer Minute und 15 Sekunden gelang es Luana Egger auf Pass von Cornelia Wälty im Slot den Ball durch eine kleine Lücke in das gegnerische Netz zu zirkeln. In der Folge erspielte sich Reinach immer mehr Platz für den Spielaufbau. So vermochten sie einige gute Chancen nach vorne zu kreieren und den Druck auf das Gegentor hoch zu halten.

In der 9. Minute wurden die Damen somit durch einen sehenswerten Weitschusstreffer von Selina Müller belohnt. Doch die Freude auf den Vorsprung währte nur kurze Zeit, ehe Schenk zum Anschlusstreffer einschieben konnte. Der Torregen war nun definitiv eröffnet.

Nach wenigen Sekunden konnte Denise Hafner durch einen perfekt ausgeführten Freistoss (HenrikJ) auf Zuspiel von Isabelle Senn den Spielstand auf 1:3 erhöhen. Bis zur Pause trieben die Reinacherinnen den Gegner durch einfache und schnelle Auslösungen vermehrt in die eigene Platzhälfte. Bis zum Pausenpfiff resultierte aber nichts Zählbares mehr.

Selina Müller, die Frau des Abends

Zulgtal kam nun stärker aus der Kabine und vermochte die Verteidigung der Lok einige Male zu prüfen. Auch die Reinacherinnen ihrerseits vermochten einige Chancen zu kreieren. Nach knapp zehn Minuten gelang es der heimischen Rieder den Spielstand wiederum zum 2:3 zu verkürzen. In der Folge packte Reinach sein ganzes spielerisches Können und eine vehemente Spielfreude aus, die sich nun über das ganze Spiel hin weg zeigte.

Selina Müller konnte auf Zuspiel von Alexandra Straumann zum 2:4 einschiessen. Keine 5 Minuten später fand der Ball den Weg ins Tor erneut durch einen Schuss von Cornelia Wälty aus spitzem Winkel. Mit dem Halbzeitstand von 2:5 ging es nun in die letzte Drittelspause.

Auf Unkonzentriertheit folgen Gegentreffer

Nach einer kurzen Pausenansprache kehrte die Lok motiviert und mit Lust auf mehr auf das Feld zurück. Der nächste Treffer musste nicht lange auf sich warten lassen. Wiederum war es die Frau des Abends, Selina Müller, die auf einen kurzen Rückpass von Cornelia Wäty zum 2:6 einschiessen konnte. Bellinda Wüthrich konnte nach einem Alleingang durch die Mitte mit einem Weitschuss in die untere Ecke nachsetzen.

Mit dem neuen Spielstand von 2:7 fühlten sich die Reinacherinnen etwas zu sicher und waren nun etwas unkonzentriert. Sie gewährten den Zulgtalerinnen in der Defensive mehr Platz, den diese gekonnt auszunutzen wussten.

So waren es Bühler und Rufener, die zum 4:7 nachsetzen konnten. Die letzten zehn Minuten des Spiels verstrichen durch einen offenen Schlagabtausch, aus welchem beide Teams nichts Resultierendes mehr zu Stande brachten. So konnten die Damen endlich wieder einmal als Sieger vom Platz gehen.

Spielfreude und Fairplay 

Die Spielfreude war den Reinacherinnen in diesem Spiel deutlich anzusehen. Zudem sind die Partien gegen Zulgtal immer wieder als sehr fair gekennzeichnet.

Nun gilt es für das nächste Spiel den konterstarken Spielerinnen aus Yverdon Paroli zu bieten. Das Spiel findet am nächsten Samstag, 17.02.18 um 18.00 Uhr in der heimischen Pfrundmatt in Reinach statt. Die Damen freuen sich über jeden Zuschauer.