Bezirksschule

Drittbezler zum umstrittenen Anti-Huber-Inserat

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Schüler der Bezirksschule Wildegg verfassten «Leserbriefe»

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a der Bezirksschule Wildegg behandelten im Unterricht das umstrittene Anti-Reiner-Huber-Wahlinserat mit den weinenden Kleinkindern. Die Schüler von Klassenlehrer Thomas Sager verfassten zu diesem Thema folgende "Leserbriefe".

Skandal um Rainer Huber (CVP)

Ich finde es sehr daneben, dass diese Wahl einige Leute dazu bringen kann, ein solch herablassendes Inserat gegen Rainer Huber aufzugeben. Diese Kinder, die halbnackt abgebildet wurden, wussten mit Sicherheit nicht, für was diese Fotos verwendet wurde. Was sich Herr Glarner (SVP) und Herr Häni (FDP) da geleistet haben, ist eine Schande für den Kanton Aargau. Trotzdem denke ich, dass dieses Inserat nichts mehr zu bedeuten hatte, die meisten Leute hatten wahrscheinlich sowieso schon gewählt. Es ist enttäuschend, dass die Anzeigenfirma Publicas das Inserat weiterleitete. Dazu kommt noch, das Glarner die AZ beschuldigte, das zeigt das Glarner sehr verzweifelt war und seinen Fehler auf andere schieben wollte... Rainer Huber verdient Mitleid, das war eine richtige Hass-Aktion.

Tim Gemann

Glarners Fehler

Obwohl ich kein Fan von CVP Bildungsdirektor Rainer Huber bin, finde ich das sogenannte „Inserat" von diesem ominösen „Elternkomitee" einen Skandal. Ich wäre an Hubers Stelle ebenso betroffen gewesen. Es ist einfach die unterste Schublade einen Menschen zu beleidigen! Und ein gesunder Menschenverstand weiss auch, dass solche Werbungen einem ganz schön weh machen können. Um gleich zum Punkt zu kommen: Glarner sollte wegen diesem schwerwiegendem Fehler aus der Partei ausgeschlossen werden. Er selber würde, wenn er  Kandidat gewesen wäre und wie Huber den ersten Wahlgang verloren hätte und sich trotzdem noch einmal für den zweiten Wahlgang gemeldet hätte, dieses Plakat auch nicht lieben. Rainer Huber hatte am Ende gut Zwanzigtausend Stimmen weniger als Alex Hürzeler. Meine Meinung: Das Inserat hat etwas zur Wahl beigetragen und dies war für Huber negativ. Es war ja eine wortwörtliche Beleidigung und zudem hiess es für mich auch soviel wie: „Der alte Verlierer stellt sich noch mal zur Wahl. Wählt lieber Alex Hürzeler." Ich will damit nicht behaupten, Herr Hürzeler habe etwas damit zu tun. Ich vertraue seiner Aussage, dass er nichts davon wisse vollkommen. Ich finde für so einen unverzeihlichen müsste Glarner bestraft werden!

Claudio Herren

Skandal um Anti-Rainer Huber (CVP) Inserat

Obwohl ich weder für Rainer Huber bin oder gegen die FDP und SVP finde ich es wirklich bescheuert dass es Leute gibt die ein solches Inserat aufgibt. Dass sich Glarner (SVP) und Haeni (FDP) nur durch den Wahlkampf auf ein solch kindisches unverantwortliches Niveau herab gibt ist Grund genug, ihnen ihr Amt wegzunehmen. Denn der Missbrauch von hilflosen kleinen Kindern ist das übelste, das man sich einfallen lassen kann. Glarner, der noch die AZ beschuldigte, sie habe dieses Inserat Absichtlich abgedruckt, nur um dass Rainer Hubers Wahlchancen zu erhöhen ist noch schlimmer als Haeni. Dieses Inserat hat sowieso nichts genutzt. Glarner und Haeni haben damit gezeigt, dass man die SVP und die FDP nicht wählen sollte. Die Wähler haben gezeigt, dass die SVP nicht allein aus Glarner und Haeni besteht. Natürlich ist es sehr enttäuschend, dass dieses Inserat durch alle Sicherheitskontrollen kam, doch: Fehler passieren!

Marco Kräuchi

Der weinende Kinder-Skandal

Das Inserat, welches ein schlechtes Licht auf Rainer Huber wirft, ist meiner Meinung nach unverschämt. Kleinkinder können sich nicht wehren und habe nicht viel mit der Politik zu tun. Dass man Kinder in diese Wahlen reinzieht, finde ich das hinterletzte. Welche Eltern erlauben es, von ihren Kindern Bilder für einen Wahlkampf in die Zeitung zu stellen? Das Inserat war verabscheuend, aber hat nicht viel Einfluss auf die Wahlen gehabt, meines Erachtens. Mit Politik habe ich nicht viel zu tun, aber soviel verstehe ich noch davon: Die Würde jedes Menschen muss gewahrt bleiben!

Aliza Schaffner

Inseratenskandal

Obwohl ich nicht viel von Politik verstehe, finde ich, dass so etwas wie das Inserat mit den weinenden Kindern extrem unfair ist und verboten werden sollte. Klar - niemand will es getan haben, doch trotzdem: derjenige, der es wirklich getan hat, ist ein schwein ,denn jeder Politiker hat ein Recht auf einen fairen Wahlgang. Was würden Sie sagen, wenn man Sie weinend photographieren und die Bilder in die Zeitung stellen würde? Ich würde mich wundern, wenn das jemand gerne hätte. Ich glaube die Karriere dessen, der für das Inserat verantwortlich war, hat jetzt den Tiefpunkt erreicht. Ich würde mich schämen, wenn ich es wäre. Als Parteichef würde ich ihn rausschmeissen.

Cedric Anderegg

Inserat über Rainer Huber

In der Schule haben wir über das Inserat in der AZ von Rainer Huber gesprochen, welches weinende Kinder zeigt, die sich darüber empören, dass Rainer Huber den Wahlkampf weiter bestreiten würde! 1. Finde ich das einen totalen Kindsmissbrauch 2. ist es eine Gemeinheit Herrn Huber gegenüber und 3. rate ich allen Leuten, welche dahinter steckten, ein nächstes Mal zu überlegen, was so eine Kampagne für Gefühle und Gedanken im Volk und den Politkerkollegen auslösen kann! Dass Menschen schon auf eine solch abstruse Wahlkampfidee kommen schockiert mich gewaltig, es hat mein Bild von verantwortungsvollen Politikern dermassen zerstört, dass ich so etwas nicht ein Zweites mal antreffen möchte! Ich wünsche mir in Zukunft von unseren Politikern mehr Einfühlungsvermögen und Rücksicht auf das Volk und ihre Politkollegen! Ich das Gefühl, dass Rainer Huber durch dieses Inserat weniger Stimmen erhalten hat, denn es gibt so viele Menschen auch in der Politbranche, welche sich sehr schnell überzeugen und von ihrer Meinung abbringen lassen!
Julie Haller

Inserat über Rainer Huber

Wir haben in der Schule sehr lang über das Inserat gesprochen. Das Inserat war zwar nicht sehr nett und absolut unfair, aber seinen Inhalt finde ich richtig. Ich bin nämlich sehr zufrieden mit unserem Schulsystem und darum finde ich Herrn Hubers Bildungsreform nicht gut. Ich glaube nicht, dass es etwas zu Hubers Abwahl beitrug. Ich denke eher, sehr viele Menschen finden ihn einfach nicht sehr symphatisch. Jeder kann seine Meinung so vertreten wie er will. Wenn man fair bleibt ist das okay.

Rebecca Wernli

Das Inserat über Rainer Huber

In der Schule haben wir das Thema Zeitung und verfolgen gerade das für Aufruhr sorgende Inserat über Rainer Huber und dessen Folgen. Ich selber finde das Inserat gemein und einfach erbärmlich!  Es ist klar, dass man zum Beispiel in Unterführungen immer wieder diffamierende Sprüche lesen kann, aber diesen Schreibstil in der Zeitung zu finden, ist sehr überraschend. Deshalb finde ich es auch sehr gut, dass sich die AZ am nächsten Tag sofort entschuldigte, und zwar so, dass es alle lesen konnten! Ich denke nicht, dass es irgend jemanden gibt, der das Inserat gut findet. Vielleicht ist man einverstanden mit dem Zweck des Inserates, aber die Art, wie es dargestellt wurde, ist nicht in Ordnung! Doch ich nehme nicht an, dass Rainer Huber wegen dem nicht gewählt wurde, denn meine Meinung würde so ein Inserat sicher nicht beeinflussen. Mich überzeugen Argumente nicht Bilder und Sprüche aus der untersten Schublade.

Nathalie Imboden

Ein skandalöser Skandal

Dieses Inserat sollte unserer Meinung nach nicht in die Öffentlichkeit gelangen. Man sollte die Medien besser unter Kontrolle haben und voraussehen, dass eine solche Publikation zu einem Skandal führt, der Rainer Huber Schaden zufügen kann. Wir haben nicht sehr viel mit Politik zu tun, aber wir denken, jeder hat eine faire Chance zu kandidieren. Die anderen Politiker und Politikerinnen sollten mehr Respekt zeigen und die Wahl nicht Beeinflussen. Sie sollten zuerst nachdenken, wie sie sich dabei fühlen würden. Vielleicht hat es die Wahl nicht beeinflusst, das kann niemand wissen, aber Respekt hat jeder verdient. Glücklicherweise kann in der Schweiz jeder selbst entscheiden, wen er wählt.

Julia & Larissa

,,Der weinende Kinder-Skandal``

Ich interessiere mich eigentlich nicht für Politik, doch jenes Inserat, welches schlechtes Licht auf Rainer Huber wirft, ist meiner Meinung nach das Allerletzte. Kleinkinder in eine politische Angelegenheit zu ziehen, ist unter aller Würde. Es ist schrecklich, kleine Kinder, welche sich nicht einmal wehren können, welche nicht einmal ihre eigene Meinung sagen können, so auszunutzen. Ich frage mich: Welche Eltern konnten es zulassen ihre Kinder für so etwas Erbärmliches herzugeben? Auch wenn ich es gut finde, dass Rainer Huber nicht gewählt wurde, finde ich es dennoch schrecklich so ein Inserat zu veröffentlichen. Es ist beschämend für alle, die gegen Rainer Huber sind, jedoch nie gewollt haben, dass ein Wahlkampf mit so einem Inserat manipuliert wird. Wo bleibt der Respekt gegenüber anderen? Ihr Erwachsenen solltet doch am besten wissen, was Respekt bedeutet, wo ihr den Kindern immer und immer wieder einschärft, sie sollen einander mit Respekt begegnen.

Jana Peterhans

„Der weinende Kinder-Skandal"

Das Inserat, welches schlechtes Licht auf Rainer Huber wirft, ist meiner Meinung nach unverschämt. Kleinkinder in eine politische Angelegenheit hinein zu ziehen ist einfach erbärmlich! Welche Eltern erlauben es, solche Bilder ihrer geliebten Kinder zu veröffentlichen? Ich interessiere mich recht wenig für Politik, finde es aber unter aller Würde, Rainer Huber nicht mit Respekt zu behandeln. Meiner Meinung nach ist es völlig daneben, wenn man mit solch einem Inserat versucht den Wahlkampf zu manipulieren!

Noemi Oppiller

Leserbrief über den Skandal um das Anti-Huber Inserat

Ich finde den riesigen Skandal wegen eines kleinen Inserats, dem weiter niemand Beachtung geschenkt hätte, wäre am nächsten Tag nicht ein langer Entschuldigungsbrief in der Zeitung erschienen, übertrieben. Dieses Inserat war nicht die nette Art und Weise gegen Rainer Huber vorzugehen, aber es wäre eigentlich gar nicht nötig gewesen da die meisten Leute schon brieflich abgestimmt hatten. Mein Fazit: Dieser „Skandal" war ein Riesenwirbel um Nichts.

Rebekka Lüscher

Lesebrief zu dem Skandal über das Inserat

Ich finde dieses Inserat mit den nackten, weinenden Kindern völlig unnötig. Die Kinder sind total hilflos! Man sollte verbieten, solche Bilder in die Zeitung oder ins Internet zu stellen. So etwas finde ich völlig bescheuert. Was hat das noch mit Politik zu tun? Warum sollten diese Bilder jemanden abhalten, Rainer Huber nicht als Regierungsrat wählen? Aber er ist ja doch nicht gewählt worden. Ich finde es hatte einen anderen Grund, dass Rainer Huber abgewählt wurde. Ich glaube, dass das Inserat mit diesen Bildern nicht daran schuld ist. Ich finde, jeder sollte die gleichen Chancen haben, so auch die Regierungsräte.

Sabrina Ramel

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