Schweiz.Bauschule Aarau

Diplomfeier an der Bauschule Unterentfelden

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Feier zum Ausbildungsabschluss

Bei schönstem Frühlingswetter lud die Schweizerische Bauschule Aarau am vergangenen Freitag zur Diplomfeier in die Aula ein. Diese war mit gegen 600 Personen bis fast auf den letzten verfügbaren Platz besetzt.

Die Direktorin, Frau Erina Guzzi, begrüsste die Anwesenden herzlich und freute sich über das zahlreiche Erscheinen von Familienangehörigen und Gästen aus nah und fern. Sie wertete dies als grosse Wertschätzung gegenüber den Diplomandinnen und Diplomanden als auch gegenüber der Schweizerischen Bauschule Aarau und deren Bemühungen um die berufliche Weiterbildung.

Bildungsdirektor Alex Hürzeler persönlich überbrachte die Grussbotschaft der Aargauer Regierung. In seiner Rede widmete er sich dem Thema Zukunft: "Denn wer baut, tut es für und orientiert sich an der Zukunft." Er appellierte in diesem Zusammenhang an die Verantwortung der angehenden Baukader, da unsere Lebensqualität, effizienter Umgang mit Ressourcen, unsere Sicherheit und Innovationsfähigkeit zu weiten Teilen auch von ihrer Kompetenz und ihrem Können abhängen würden. "Sie sind es, die über Fragen der Statik, der Thermik, Bauphysiologie, über Vor- und Nachteile verschiedener Materialien und den Einsatz von Baumaschinen entscheiden." Daher brauche es nicht nur Fachwissen, sondern auch Weitsicht, um eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Sie hätten Fleiss, Ausdauer und einen langen Atem gebraucht bis zum heutigen Feiertag. Dazu beglückwünsche er sie. "Diese Eigenschaften werden Sie weiterhin brauchen. Bauprojekte werden nicht über Nacht fertig, aber dafür sind sie von Dauer."

Auch Gastreferentin Nationalrätin Pascale Bruderer warf in ihrer Rede einen Blick in die Zukunft. Sie verglich die Ausbildung zum Techniker/-in HF mit einem Rucksack, indem alles das drin sei, was sich die diplomierten Baufachleute für die Zukunft erarbeitet hätten. Denn gerade, wenn man nicht so genau wisse, was die Zukunft bringe, das kenne sie aus der Politik, sei es von Vorteil, einen möglichst breit gepackten Rucksack zu haben. Dabei sei nicht so wichtig, wo man eingesetzt werde. "Wichtig ist, wie man diese Rolle ausfüllt und ob man mit Überzeugung und Freude drangeht."

Danach überreichten die jeweiligen Klassenlehrer/-innen den 133 Diplomandinnen und Diplomanden der Bauschule die Diplome und Zeugnisse sowie als symbolisches "Bhaltis" einen Bauhelm der Bauschule. Zusammen mit Markus Sennrich als Vertreter der ODEC Region Nordwestschweiz durfte die Direktorin Erina Guzzi dann die zehn besten Diplomanden der verschiedenen Ausbildungsgänge sowie den besten Diplomanden aller Bildungsgänge für den besten Abschluss auszeichnen, welcher eine Diplomarbeit mit der Note 6 geschrieben hatte.

Zum Abschluss wurde mit Unterstützung der gewohnt soliden und groovigen Tex&Co-Band der Bau-schul-Blues gesungen. Direktorin Erina Guzzi gratulierte den frisch diplomierten Bauplanerinnen und Bauplanern und Bauführerinnen und Bauführern noch einmal und lud alle zum wohlverdienten Apéro ein.

Abschlüsse mit Auszeichnung:
Bauführung Hochbau: Stephan Rösti B6B mit einem Notenschnitt 5.4 und einer Diplomarbeit 5.5
Bauführung Tiefbau: Roger Bucher B6T mit einem Notenschnitt 5.2 und einer Diplomarbeit 5.5
Bauführung berufsbegleitend: Toni Würsch Z6A mit einem Notenschnitt 5.4 und einer Diplomarbeit 5.0
Bauführung Holzbau: Steve Seidel B6HB mit einem Notenschnitt 5.5 und einer Diplomarbeit 5.0
Bauplanung Hochbau: Michael Siegrist H6A und René Zaugg H6A mit einem Notenschnitt 5.3 und einer Diplomarbeit 5.0
Bauplanung Innenarchitektur: Julian Tschanen mit einem Notenschnitt 5.0 und einer Diplomarbeit 5.5
Bauplanung Tiefbau: Marco Wegmüller, Thomas Wernli und Pascal Würgler T6A mit einem Noten-schnitt 5.0 u. einer Diplomarbeit 5.0

Bester Diplomabschluss (mit ODEC):
Bauführung Holzbau: Valentin Jäggy B6HB mit einem Notenschnitt 5.0 und einer Diplomarbeit 6.0. (bau)

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