Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Aargau

Die Verbündeten der Benachteiligten

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Vor ihrem Engagement für den Fahrdienst waren Jean-Fancois Cachin (l.)und seine zwei Kollegen lange Jahre als Lastwagenfahrer tätig.

Einmal ein Fahrer immer ein Fahrer:

Vor ihrem Engagement für den Fahrdienst waren Jean-Fancois Cachin (l.)und seine zwei Kollegen lange Jahre als Lastwagenfahrer tätig.

Rund 250 Menschen engagieren sich in der Region Aarau freiwillig für das Schweizerische Rote Kreuz Aargau. “Ein unschätzbarere Dienst für die Gesellschaft“, wie Lenzburger Stadträtin Heidi Berner-Fankhauser am jährlichen Freiwilligen-Anlass betont.

Lenzburg.- Als Chauffeur für den Fahrdienst, als Begleitung für Ausflüge oder als Schreibkraft beim Schreibdienst – bei ihrem Engagement für das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Aargau leisten die 250 Freiwilligen in den Bezirken Aarau, Brugg, Kulm, Lenzburg und Zofingen jährlich mehr als 30‘000 Einsatzstunden. 130 der fleissigen Helfer trafen sich am 2. Juni im Gemeindesaal Lenzburg, wo sich das SRK Aargau mit einem Abendessen für ihren ausserordentlichen Einsatz bedankte.

„Danke dass ihr uns hilft“

„Meine Kollegen haben mich für mein Engagement als Fahrer beim Rotkreuz Fahrdienst anfänglich etwas belächelt“, berichtet der ehemalige Lastwagenfahrer Jean-Francois Cachin beim Apéro. Als er vor fünf Jahren beruflich umsattelte, hatte er wieder mehr Freizeit und wollte diese sinnvoll nutzen. „Da war der Fahrdienst genau das Richtige. Und mittlerweile sind wir sogar schon drei Lastwagenfahrer“, bemerkt er schmunzelnd.

Vor dem Essen im altehrwürdigen Gemeindesaal lobt die Stadträtin Heide Berner-Fankhauser die Freiwilligen in den höchsten Tönen und betont: „Ohne ihre Dienste wären die Gesundheitskosten längst nicht mehr tragbar.“ Die Geschäftsführerin des SRK Aargau, Regula Kiechle, erzählt, dass sie kürzlich einen Brief von einer Familie erhalten habe, die auf den Fahrdienst angewiesen ist. „Danke, dass ihr uns hilft‘“, habe der kleine Sohn darauf geschrieben. „Ihr seid mehr als nur Freiwillige, ihr seid die Verbündeten der Benachteiligten“, so Kiechle’s Fazit.

Nach dem Dreigangmenu werden die Jubilare unter den Freiwilligen dann noch gebührend gefeiert. Nebst der Dienstältesten Theres Blank, die bereits seit 30 Jahren für den Fahrdienst fährt, ist Cachin noch ein Grünschnabel. Trotzdem klopfen ihm seine Kollegen anerkennend auf die Schultern als er auf die Bühne gerufen wird.

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