RHEINFELDEN / GUGGISBERG. Das Sommerlager ist für jedes Kind und jeden Leiter immer etwas ganz Spezielles. Darum braucht es auch viel Vorbereitung. Die Lagerleitung, dieses Jahr bestehend aus Raphael Scharf und Sabrina Schmid, und das ganze Leitungsteam sitzen jeweils schon im Winter zusammen. Das Motto muss ausgesucht, die Tage Jugend und Sport-tauglich gestaltet und die Kinder müssen für ein zwei wöchiges Lager motiviert werden. Dieses Jahr hiess das Motto: «Viva la Fiesta - vo Neujohr bis Silvester, mir fiire alli Feschter». Dementsprechend wurde gefeiert, was das Zeug hielt, aber nicht nur christliche Feiern, sondern auch Bräuche aus aller Welt. So gab es beispielsweise Weihnachten und einen Hindufest, an dem spezielle Tänze aus der fernen Welt getanzt wurden.

Heftige Gewitter
Die so genannten Robitage gehören zu den schönsten Tagen im Lager. Das sind eine Art Überlebenstage, wo die Leiter und Kinder Plachen, Zeltpflöcke und Essen bekommen und sich dann vom Lagerplatz entfernen, um ein eigenes Biwak aufzustellen. Diese Tage verbringt man in der eigenen Gruppe, was sie so toll macht. Leider war der Wetterpatron Petrus nicht auf der Seite der Jublaner. Er liess es regnen und stürmen. Es blitzte und donnerte gewaltig. Viele Biwake waren nicht dicht und liessen Wasser durch. Doch auch dies gehört zu einem Sommerlager. Auch auf dem Lagerplatz gewitterte es heftig. Es schlug sogar ein Blitz auf dem Platz ein. Zum Glück kam niemand zu schaden. Im Berner Oberland gab es auch heisse Tage, an denen sich viele an der selbsterbauten Wasserrutsche Abkühlung gönnten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Sommerlager trotz Hitzetagen und Gewitterstürmen wieder einmal die Krönung des Sommers war. (kob)