Männerchor

Die gemütliche Reise der Entfelder Sänger

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Erlebnisreiche Reise

Nach dem Morgenappell durch unseren Sängerkameraden und Reiseorganisator Ruedi Scheibler, chauffierten uns die beiden vereinseigenen Berufschauffeure, Klaus Spichtig und Kurt Ernst, auf verschlungenen Wegen nach dem Dörfchen Kaltbach, wo der „ Höhlengereifte „ herkommt. Korrekt eingekleidet in weissen Mänteln und Kopfbedeckungen bestaunten wir Höhlengang für Höhlengang die unzähligen Käseleiber verschiedenster Provenienz, wie sie in der kalten und feuchten Atmosphäre monatelang vor sich hin reifen. Dass unser Sängerkollege Martin Zimmerli beim Ausbau dieses Höhlensystems als Tunnelbauingenieur massgeblich beteiligt war, erfuhren wir erst beim Rundgang. Nach einem gediegenen Käse-Apéro reisten wir bei strahlendem Wetter Richtung Urschweiz. Der Besuch des Bourbakipanoramas erinnerte uns an die Herausforderung des jungen Bundesstaates bei der Internierung von ca. 85‘000 französischen Soldaten im Jahre 1871. Das in den letzten Jahren aufwändig restaurierte Rundbild des Malers Eduard Castres, zeigt die Schrecknisse des Deutsch- Französischen Krieges in dreidimensionaler Eindrücklichkeit. Bei einer kompetenten Führung wurden wir auf viele interessante Details und Hintergründe aufmerksam gemacht. Die anschliessende Absinth - Degustation brachte uns auch der Atmosphäre im Val de Travers noch einiges näher. Das bekannte Trinklied „ Aus der Traube in die Tonne „ erklang zwar unpassend zu diesem Getränk, dafür zur Freude von ein paar wenigen Zuhörern. Bei der Weiterfahrt dem See entlang wurde ich belehrt, dass der Hausberg der Stadt Luzern zum Kanton Nidwalden gehört. Das vielfältige Massiv des Pilatus beherbergt einige bewirtschaftete Alpen und die, den wenigsten bekannte, Alpgschwänd war das eigentliche Reiseziel. Die kleine Schwebebahn brauchte nun doch einige Zeit, bis alle 26 Sänger im urgemütlichen Bergrestaurant ihren Platz gefunden hatten. Nur der ungeduldige und bewegungsfreudige Franz Geiser nahm den steilen und glitschigen Weg unter seine Wanderfüsse und wir sassen bereits vor einem Teller Aelplermagronen mit einer Bratwurst für Schwerarbeiter, als er sich erschöpft und in Schweiss gebadet zu uns setzte. Nach dem reichlichen, guten Mittagessen liessen wir über die Köpfe der übrigen Gäste und mit herrlichem Blick auf den Vierwaldstädtersee, geleitet durch unsern beliebten Dirigenten, Jonas Herzog, ein paar Lieder erklingen. „ Alles Leben strömt aus Dir „ den lieblichen See und den Alpenkranz vor Augen, da kamen schon sehr heimatliche Gefühle auf, die noch auf der Heimfahrt nachklangen. Eine gemütliche und interessante Tagesreise -herzlichen Dank Ruedi Scheibler.

Bruno Treier

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