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Die 4. Sekundarklasse aus Frick befasste sich mit der Wirtschaftskrise

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Ein Bank-Angestellter informierte Schülerinnen und Schüler aus erster Hand.

Während in anderen Abschlussklassen wohl bereits eine Vorferienstimmung ausgebrochen sein dürfte, wird in der 4. Sek b in Frick noch fleissig gelernt. Auf eigenen Wunsch versuchen die Schüler und Schülerinnen hinter die Mechanismen der aktuellen Wirtschaftskrise zu kommen. Als Unterstützung am Freitag, 05. Juni ein Angestellter einer Schweizer Grossbank die Klasse besucht und versucht Licht ins Dunkle zu bringen.

Als die Klasse 4. Sek b nach den Frühlingsferien den obligatorischen Schulstoff im Fach Geschichte beendet hatte, gaben die Jugendlichen auf die Frage der Klassenlehrerin Petra Wassmer, was sie denn noch gerne durchnehmen möchten, an: die aktuelle Wirtschaftskrise. Während nun bereits vier Wochen hat sich die Abschlussklasse mit den Themen Angebot und Nachfrage, Kreditvergabe, Hypothekarkrise in den USA, dem Wirtschaftswachstum und den Wirtschaftszyklen auseinander gesetzt. Selber neugierig geworden, hat sich die Klassenlehrerin mit verschiedenen Fachkräften in Verbindung gesetzt und konnte Thomas Dubach, Angestellter der Schweizer Grossbank UBS, dafür gewinnen, ihre Klasse während zweier Lektionen über die gesamte Problematik zu informieren.

Nach dem Klären der Grundlagen - Fachbegriffe wie Expansion, Hochkonjunktur und Subventionen - ging Herr Dubach auf vorab mitgeteilte Fragen der Klasse ein und erklärte Mechanismen des Staates - zum Beispiel im Falle einer Arbeitslosigkeit - wie aber auch bei Banken - Stichwort Kreditvergabe. Die Schüler und Schülerinnen, die nach den Sommerferien als Lehrlinge selbst in die Wirtschaft einsteigen werden, waren sehr interessiert und haben auch im Verlaufe der beiden Lektionen noch zusätzliche Fragen gestellt.

Die wirklich brennende Frage der Schüler und Schülerinnen und wohl auch der ganzen Wirtschaft, wie lange denn diese Krise noch dauern werde, konnte aber auch Herr Dubach nicht beantworten, meinte aber abschliessend und mit einem Schmunzeln, dass er sich mit diesem Wissen in der jetzigen Situation wohl eine kleine Insel finanzieren könnte.

Petra Wassmer

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