Alpenclub Bünzen

Der Wildspitz ist immer wieder schön

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Um 08.15 Uhr trafen sich die Wanderer vom Alpenclub Bünzen beim Schönalphüttli im Hürital. In östlicher Richtung führte der Weg auf arg ausgewaschener Strasse, später auf einem Pfad durch den Wald „Im alten Schlag“ zur Hüritalalp hinauf. Nach einer Verschnaufpause, bei der auch die verlorene Flüssigkeit wieder ersetzt wurde, führte das Weglein hinauf auf die Fahrstrasse, welche zur Halsegg führt. Hier öffnete sich der Blick mit einem umfassenden Panorama. Ein guter Kaffee vom Bergrestaurant Halsegg gab uns neuen Schub für den weiteren Aufstieg. Auf schönem Waldpfad gewannen wir an Höhe. Bei der schönen Gruobi „Langenmatt“ wurde der Mittagshalt abgehalten. Die Aussicht war bezaubernd, wobei die Mythen im Vordergrund besonders ins Auge stachen. Frisch, mit neuen Kräften aufgetankt, stand der letzte Aufstieg vor uns. Wenn auch das Ziel zum Greifen nahe schien, brauchte es doch noch knapp eine halbe Std. Zeit bis der höchste Gipfel,1580 m, des Kantons Zug erreicht war.Die Rundsicht vom Gipfel umfasst den ganzen Himmelskreis: Vom Säntis im Osten schweift der Blick über Jura und Vogesen zu den Emmentaler Höhen. Im Süden schimmert der Lauerzersee, darüber formen Glarner, Schwyzer, Urner und Berner Alpen einen malerischen Gipfelkranz. Nur kurz genießen wir diese fantastische Aussicht, denn unser Weg führte weiter zum Gnipen. Dem Restaurant wurde der Besuch vergönnt, obwohl einige wehmütige Blicke zu ihm geschickt wurden. Im Auf und Ab führte der Naturweg hinüber zum Gnipen, wo am 2. September 1806 40 Mio. Kubikmeter Gestein abgebrochen und zu Tale gestürzt waren. Hier überraschte uns eine Wiese voller Schlüsselblumen. Eine Augenweide, dieses Gelb auf der großen Gipfelmatte.

Nach dem Aufstieg folgt auch der Abstieg. Zuerst durch den gelben Teppich der Schlüsselblumen wurde die Abzweigung Ob. Beichli 1527m erreicht. Ab hier führte der gute Bergweg über viele Stufen und viele Kehren, ausnahmsweise nicht sumpfig, zum Oberalpli hinunter. Der folgende Abstieg zum Zugerälpli war sehr steil und die Knie wurden noch etwas strapaziert, bevor im Bergbeizli ein längerer Halt bei Tranksame und Dessert gemacht wurde. Die Sitzplätze mussten etwas erkämpft werden, doch schlussendlich hatten alle einen Platz an verschiedenen Tischen. Nach dieser angenehmen Pause wurde der einstündige Abstieg, zu den Autos, locker unter die Füße genommen.

Eine Wanderung über den immer wieder schönen Wildspitz war zu Ende. Die Teilnehmer danken dem Tourenleiter Köbi Hirt recht herzlich und hoffen, bald wieder mit ihm unterwegs zu sein

Georg Müller

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