FRICK. «Die 10 Kategorien, in denen sich die 74 angemeldeten Clubmitglieder auf den Weg zum Champion machten, spiegeln die grosse Bandbreite von Spielerinnen und Spielern bei uns wider», bilanziert Tanja John, Spiko-Leiterin beim Tennis Club Frick (TCF) die diesjährige Clubmeisterschaft. Neben dem Clubmeister-Aktiv (Frauen und Männer), wurde zum ersten Mal auch der Clubmeister Männer 45+ und Frauen 40+ ermittelt. Diese werden sich nun ebenfalls beim von Swisstennis ausgeschriebenen Turnier mit den Meistern anderer Clubs messen können.

Im Final Herren Aktiv MS R4/R9 setzte sich der erst 16-jährige Vladan Krisan gegen Florian Schmid mit 7:5 und 6:2 durch. Bei den Gruppenspielen der Damen Aktiv WS R4/R9 sicherte sich Lisanne Schmid den ersten Rang. Im Tableau Herren 45+ holte sich Patrick Müller gegen Peter Schlappritzi mit 6:1 und 6:4 den Titel und bei den Damen 40+ gewann Ruth Binder mit 6:1, 6:4 gegen Tanja John.

Patrick Müller durfte sich mit seinem Doppelpartner Marc Halbeis über einen weiteren ersten Platz im Herren Doppel freuen, wo sie das Duo Guido Bleuel und Peter Schlappritzi mit 6:0 und 6:3 besiegten. Zweifache Meisterin ist auch Bernadette Hort, die im Frauen Doppel mit Spielpartnerin Lilly Schwarz die Gruppenspiele gewann und mit Pius Deiss das Mixed Doppel. Nach ausgeglichenem Spielstand gegen das Team Judith Keller/Didier Baumberger (6:4, 4:6) entschied der Champions Tiebreak (10:7) die Partie.   

Für die Jugendlichen im TCF stand die Clubmeisterschaft unter dem Titel «Champion von morgen». Da die Altersspanne der 14 teilnehmenden Junioren doch gross war, entschied das Los, wer als Clubmeister zum Swiss Tennis Turnier ausgesendet wird. Es fiel auf die Kategorie 14&U, die Jonas Marending im Final gegen Elia Kuruz mit 6:0 und 6:2 gewinnen konnte. Bei den Mädchen 14&U holte sich Lea Markovic den Gruppensieg. Im Tableau der Junioren 18&U setzte sich erneut Vladan Krisan durch, mit einem 6:2 und 6:1 gegen Christian Sahmer.

Wem im Auftaktmatch kein Sieg gelang, der bekam eine zweite Chance in der Trostrunde. Diese spielten nur die Männer und so darf sich am Ende auch Heini Meier als Clubmeister fühlen.

Gewonnen hat auch der Club insgesamt, denn eine erfolgreiche Clubmeisterschaft kann nur auf die Beine gestellt werden, wenn Vorstand, Spiko, Interclub-Mannschaften, Sponsoren und jedes einzelne Clubmitglied einen Beitrag leisten.