Für die Männer des STV Oberentfelden beginnt die neue NLA-Saison mit zwei wegweisenden Partien. Es warten gleich am ersten Spieltag die Direktduelle mit Rickenback-Wilen und Elgg-Ettenhausen.

Das sind voraussichtlich die beiden Teams, die in der Reichweite der Oberentfelder liegen. «Es geht für uns gleich von null auf hundert. Die erste Runde hat definitiv schon wegweisenden Charakter», sagt Trainer Konrad „Koni“ Keller.

Zuversichtlich in die neue Saison

Der Schweizer Rekordnationalspieler hat die Equipe des STV Oberentfelden nach der Feldsaison, in der die Mannschaft den Ligaerhalt geschafft hatte, von Christian Zbinden übernommen, der zuvor zehn Jahre im Amt war.

Der neue Mann an der Seitenlinie blickt der kommenden Saison zuversichtlich entgegen. Und das hat seinen Grund: «Ich bin mit der Vorbereitung und vor allem mit dem Engagement meiner Spieler sehr zufrieden. Sie haben gut gearbeitet und sich kontinuierlich gesteigert», lobt Keller seine Schützlinge.

Offene Ausgangslage

Nach den drei Vorbereitungsturnieren in der Halle gilt es am kommenden Wochenende nun also ernst. Die Saison wird für die Oberentfelder aber nicht einfach.

Im Vergleich zur letzten Hallensaison ist mit Reto Hunziker nämlich nur noch ein Spieler mit dabei, der bereits damals zur Mannschaft gehörte.

Auf den vier übrigen Positionen sind vereinseigene Spieler nachgerückt. «Die Neuen haben die Herausforderung gut angenommen und haben gezeigt, was sie drauf haben. Das stimmt mich optimistisch», so Keller, der mit seinem Team in erster Linie den Ligaerhalt schaffen will.

Ein realistisches Ziel, aber dennoch alles andere als ein Selbstläufer. «Die sechs NLA-Teams sind extrem nahe beieinander. Von der Medaille bis zum Abstieg ist alles drin.»

Höhere Ziele für die Frauen des STV

Höhere Ziele haben sich die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg gesteckt. Sie gehören seit Jahren zu den absoluten Spitzenteams des Landes und wollen ihrem Renommee auch in der neuen Hallensaison gerecht werden.

«Wir wollen uns als Favoriten neben Jona beweisen und am Finalevent das Endspiel erreichen», sagt Captain Sabrina Siegenthaler.

«Und vielleicht gelingt es uns ja endlich wieder einmal, Jona in einem entscheidenden Spiel zu schlagen.»

Ohne Trainer unterwegs

Dass die Oberentfelderinnen dazu durchaus in der Lage sind, haben sie in der abgelaufenen Feldsaison bewiesen, als sie in der letzten Qualifikationsrunde gegen Jona gewannen.

Im Finalspiel mussten sie sich dann aber den Jonerinnen – wie so oft in jüngster Vergangenheit – geschlagen geben.

In diesem Winter nehmen sie nun einen neuen Anlauf, diesmal unter etwas anderen Vorzeichen. Die Oberentfelderinnen werden die Hallensaison ohne Trainer bestreiten. Dies nachdem Benjamin Marti-Suter nach der Feldsaison seinen Rücktritt erklärt hatte.

«Wir haben genügend Erfahrung im Team, so dass wir die Trainerposition übergangsweise selber besetzen können. Die Suche nach einem neuen Trainer läuft aber», so Siegenthaler.

Drei Siege zum Auftakt als Ziel

Die Position des Trainers ist nicht der einzige Wechsel im Hinblick auf die neue Saison. Da Michelle Fedier aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht mitspielen kann, kehrt Sabrina Siegenthalers Schwester Melanie Lässer ins Team zurück.

Sie ist schon früher für die Spielgemeinschaft Oberentfelden-Amsteg aufgelaufen, hat zuletzt jedoch pausiert. Zum Meisterschaftsauftakt messen sich die Oberentfelderinnen mit Schlieren, Neuendorf und Ohringen.

Drei Teams, welche die Equipe schlagen muss, wenn sie im Kampf um den Titel ein Wörtchen mitreden will.

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