Die Affiche für das erste Spiel nach der langen Oster- und Nati-Pause war klar: Gewinnt Basel und gewinnt Baden, spielen Basel und Baden um den Aufstieg in die NLA. 

Basel machte es spannend und entschied die Partie gegen das drittplatzierte Solothurn ungewohnt spät und knapp für sich. 

Baden durfte gespannt sein, was das ehemalige Schlusslicht Stans zu bieten haben würde und hatte einiges aus dem letzten Auswärtsspiel (gegen Basel) gutzumachen.

Dass der BSV Stans seit der Verpflichtung zweier Ausländer definitiv Fortschritte gemacht hat, bekam Städtli 1 von Beginn weg zu spüren: So viele Gegenstosstore wie in der ersten Halbzeit hatten die Badener schon lange nicht mehr kassiert.

Nach knapp 22 Minuten dann die wohl spielentscheidende Szene: Baden in doppelter Unterzahl, Team-Timeout Stans, Angriff Stans – frecher Steal und Tor von Pascal Bühler (5/10)! Städtli überstand die Unterzahl nicht nur, es gewann sie sogar 1:0! Die Gastgeber hatten es nicht nur verpasst, den Drei-Tore-Vorsprung auszubauen, sie hatten es Baden auch ermöglicht, zusätzliche Moral zu tanken.

16:15 zur Pause

Die Torhüter auf beiden Seiten waren nun so richtig warmgelaufen, und nach dem Ausgleich zum 16:16 durch Remo Hochstrasser (3/3) begann sich das Blatt langsam aber sicher zu wenden. 

Das 17:17 – ein Siebenmeter-Tor von Gian Grundböck (5/7), der später mit drei Zeitstrafen vorzeitig unter die Dusche musste – markierte endgültig die Wende. Städtli 1 lag fortan nie mehr hinten, und Marco Wyss (19/44 => 44%) im Badener Tor packte den Zauberstab aus. Big Save folgte auf Big Save, aber die Gastgeber bewiesen grossen Kampfgeist und steckten noch lange nicht auf.

Am Ende zahlte sich der unermüdliche Innerschweizer Einsatz aber nicht aus: Baden erwies sich als die konstantere Mannschaft und holte in einer kurzweiligen Partie gegen einen starken Gegner die benötigten zwei Punkte. Damit ist der zweite Platz definitiv gesichert und die Teilnahme an der NLA-Barrage mit dem RTV Basel Tatsache. 

Saisonziel erreicht – drei Runden vor Schluss! 

Städtli-Fans und Handballbegeisterte streichen sich im Kalender jetzt den 12., 16., 19., 22. und 24. Mai dick an. Modus «Best of five», erstes Spiel in Basel: Wer dann drei Siege auf dem Konto hat, spielt 2018/2019 in der Nationalliga A. Und Städtli 1 möchte mindestens zwei Heimspiele bestreiten...