Männerchor

Der MCB auf Schlössertour in der Ostschweiz

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Gruppenbild in Eglisau

Gruppenbild in Eglisau

Auf Schlössertour

Der Männerchor Buchs AG in der Ostschweiz 

Wenn der Männerchor Buchs AG seine Vereinsreise antritt, ist es immer eine Fahrt ins Blaue, diesmal zwar anfänglich eher ins Graue. Der guten Laune tat dies keinen Abbruch. Als die Reise über Frauenfeld hinaus führte, ahnte man, dass es an den Bodensee gehen könnte, was zumindest optisch stimmte. Schon beim ersten Ziel, dem Schloss Wolfsberg, Kaderschmiede der UBS, war der grosse See zu sehen, aber auch der prächtig gepflegte Garten des Anwesens. Vor einer geräumigen Buschwirtschaft wurde mit Kaffee und Zopf aufgetankt für die kommende Wanderung, die vorerst wegen eines Platzregens ein paar Minuten hinausgeschoben werden musste. Doch schon bald stand die Reisegruppe vor einem weiteren Schloss, dem Hubberg in Fruthwilen, einem stattlichen Riegelbau, heute landwirtschaftlich genutzt. Fruthwilen ist Teil von Salenstein und diese Gemeinde rühmt sich, wohl als einzige in der Schweiz, fünf Schlösser aufzuweisen. Und tatsächlich trafen die Wanderer bald auf Spuren des prächtigen Empire-Anwesens Eugensberg, das leider ziemlich verborgen in einem grossen Umschwung steckt. Vorbei am Haus Wartburg ging es dann zum Schloss Louisenberg, auch das recht hübsch, doch ebenfalls fast versteckt in der Vegetation. Inzwischen war das Grau einem köstlichen Himmelblau gewichen und die Wanderer hatten längst die Regenjacken ausgezogen und putzten fleissig den Schweiss vom Gesicht. Nun leuchtete hoch oben auf dem Felsen das wirkliche Schloss Salenstein, entstanden aus einer alten Burg. Trotz der Distanz erkannte man, was man bereits wusste: Diese Perle wird von ihrer gegenwärtigen Besitzerin leider arg vernachlässigt! Noch stand ein weiteres Schloss auf dem Programm, doch dieses musste zuerst über viele Treppenstufen „verdient“ werden. Hinauf durch den prächtigen Park erreichten die Wanderer Schloss Arenenberg, in welchem Hortense de Beauharnais mit ihrem jüngsten Sohn, Louis Napoleon, dem späteren Napoleon III., gelebt hatte. Doch vorerst war das Bistro Louis Napoleon das Ziel: Dort wartete das köstliche Mittagessen, begleitet von lokalem Wein. Nach der Besichtigung des eindrücklichen Museums ging die Fahrt weiter zum malerischen Städtchen Eglisau, das einen Rundgang und eine Einkehr zum Zvieri wert war. Gerne hätten die Reisenden der Stadtpräsidentin ein Lied gesungen, doch leider hatte sie keine Zeit. Auf dem Parkplatz beim Gemeindehaus Buchs endete diese eindrückliche Vereinsreise, wie immer von Vizepräsident und Reisemarschall Hansruedi Helbling erstklassig vorbereitet und grossartig durchgeführt.

Bericht von Aaron Geissmann

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