Die Enttäuschung war gross, die Niederlage gegen ein an diesem Samstagabend starkes GC Amicitia Zürich dennoch vermeidbar - die Wichtigkeit des Spiels unbestritten und damit mit Blick auf die Tabelle eine verpasste Chance. Es waren Kleinigkeiten die zu Ungunsten des HSC Suhr Aarau entschieden. Die Ausgangslage im Kampf um die Finalrunde bleibt aber weiter gut, obwohl das Restprogramm schwer und vor allem intensiv wird.

Eine Serie von Top-Spiele

In den nächsten drei Partien warten die drei besten Teams des Landes auf das Team von Cheftrainer Misha Kaufmann: Zunächst gastiert der drittplatzierte Serienmeister Kadetten Schaffhausen im begeisterndsten Handball-Hexenkessel der Schweiz, der Schachenhalle Aarau.

Dann steht die Auswärtsreise zu Tabellenführer Wacker Thun ins Berner Oberland an (Samstag, 02. Dezember 2017, 17.00 Uhr Lachenhalle) und im Cup-Halbfinal am Dienstag, 5. Dezember 2017, wartet Pfadi Winterthur um 19.30 Uhr in der Eulachhalle.

Personalsituation bleibt angespannt

Während «die Grossen Drei» zum Jahresende hin von Spiel zu Spiel stärker und eingespielter werden sowie zudem dafür rechtzeitig ihre Verletzungssorgen los wurden und entsprechend auf eine breite Bank zählen können, bleibt die Personalsituation beim HSC Suhr Aarau weiter angespannt.

In Gossau und gegen GC Amicitia wirkte das dezimierte Team durch grobe Attacken der Gegner offensiv eingeschüchtert. Im Gegenzug wurden eigene Defensivaktionen von den Unparteiischen (in beiden Fällen wurde die Partie vom gleichen Schiedsrichter-Gespann geleitet) ungleich härter bestraft, was es für das junge Team, das in diesen Tagen umso mehr von der Defensivarbeit lebt, zusätzlich erschwerte, sich an eine Linie zu halten.

Die zuletzt vier Niederlagen in Serie wiederspiegeln jedoch nicht, welch grosse Taten das Team bereits vollbrachte – vor allem gegen die momentan besser klassierten Teams.