Am Sonntag, 15. März, versammelte sich eine Gruppe von Naturfreunden vor dem Löwendenkmal in Luzern und hörte den Ausführungen des Wanderleiters zu. Das Löwendenkmal wurde einst als Privatdenkmal 1821 von Anton Johann Nepomuk Markus Pfyffer in Auftrag gegeben. Es zeigt einen sterbenden Löwen, Symbol für die französische Monarchie, die 1792 von der Schweizergarde in Paris verteidigt wurde. Pfyffer selbst, damals erst 16-jährig, war gerade auf Urlaub in der Schweiz. Mag sein, dass er als eine Art "moralische Wiedergutmachung" an seine Offizierskollegen dieses heute meist besuchte Denkmal der Schweiz errichten liess. Darunter stehen die Namen von 26 Offizieren, die gefallen sind und von 16, die den Kampf überlebt haben. Dass auch etwa 760 einfache Söldner gefallen sind, erwäht nur gerade eine knappe Zeile.

Ein nächster Halt war in Stans beim Winkelried-Denkmal, beim Schlachtdenkmal am Allweg bei Ennetmoos und beim 2. bekanntesten Denkmal von Willhelm Tell mit Sohn Walterli in Altdorf.