Dass die Natur draussen stattfindet, mussten einige Winter-Erprobte im Naturschutzgebiet Brüelmatte am eigenen Leib erfahren.

Bei Schneegestöber und kühlen Temperaturen wurden die Kopfweiden bei den drei Weihern sowie diejenigen am Talbächli in ihre Form geschnitten. Aber auch an der Suhrenmattstrasse gab es einiges zu tun, so dass am Ende ca. 30 grössere und kleinere Weiden wieder kahlköpfig dastehen und auf den Frühling warten. Bis im Herbst werden diese bis zu zwei Meter lange Schosse spriessen lassen. Ein Glück, konnte auf die Hilfe einer Motorsäge zurückgegriffen werden, denn gerade die Äste der Weiden, die im letzten Winter nicht geschnitten wurden, waren zum Teil armdick.

Die Weidenruten dürfen selbstverständlich gerne für Flechtarbeiten genommen werden. Die gut biegbaren langen Weidenruten lassen sich nämlich einfach zu Körben, Schalen, Kugeln und dergleichen verarbeiten.